14.10.2021 - 14:28 Uhr
PlößbergOberpfalz

Brückenbau am Liebensteinspeicher wird gut ein Jahr dauern

Bald startet der Brückenneubau am Liebensteinspeicher. Dazu lieferte Bürgermeister Lothar Müller in der Marktratssitzung neue Informationen. Zudem informierte er über einige Auftragsvergaben.

Am nächsten Freitag steht der Spatenstich für den Bau der neuen Brücke über den Liebensteinspeicher auf dem Programm. Ab 25. Oktober ist dann die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Stein und Ödschönlind bzw. Dürnkonreuth und Ödschönlind für gut ein Jahr komplett gesperrt.
von Florian TrißlProfil

In der vergangenen Marktratssitzung nahm der Bericht von Bürgermeister Lothar Müller zu verschiedenen Themen breiten Raum ein. Er überbrachte den Dank der Museumführer Manfred Kopp und Benno Krottenthaler, die sich über das große Interesse des Marktratsgremiums bei der Museumsführung freuten.

Fraktionssprecherin Tina Zeitler (CSU) war voller Begeisterung von den vielfältigen Ideen und der ehrenamtlichen Arbeit der beiden Betreuer. Auf ihren Vorschlag hin stimmte das Gremium einhellig für ein Budget in Höhe von 2000 Euro je Museum, über das die Museumbetreuer frei verfügen können. Müller ergänzte, dass auch bisher schon Kosten von der Gemeinde übernommen wurden.

Auftragsvergaben

Aus dem nichtöffentlichen Teil der letzten Sitzung gab der Bürgermeister mehrere Auftragsvergaben bekannt. So erhielt das Ingenieurbüro Münchmeier-Eigner aus Erbendorf den Auftrag für die hydraulische Neuberechnung des Abwassersystems in Plößberg und Wildenau, das Ingenieurbüro BBI erhielt den Auftrag zur Änderung des Bebauungs- und Flächennutzungsplans in der Neustädter Straße in Plößberg und Josef Haubner bekam den Auftrag für die Schreinerarbeiten im Generationenhaus in der Blumenstraße in Plößberg.

Weiter informierte Müller, dass das Projekt „Aktive generationenfreundliche Gemeinde“ seinen Abschluss fand. Es wurden Aktionen wie das Infonetzwerk oder „Handy kann jeder“ durchgeführt. In die gleiche Richtung gehe das neue Bundesförderprogramm „Zukunftswerkstatt Kommune“, für das die Gemeinde den Zuschlag erhalten hat. Der Bürgermeister berichtete auch von erhaltenen Zuschüssen für den Städtebau in Höhe von über 50 000 Euro für Marketing-Maßnahmen, das Kernbereichsmanagement und die Voruntersuchungen des evangelischen Pfarrhauses. Besonders stolz sei er, dass auch endlich gut 20 000 Euro für die Unterstützung zweier Anwesen dabei waren.

Bau des Mobilfunkmastens

Zum Mobilfunkmasten in Wildenau gab Müller bekannt, dass aktuell die Bauarbeiten für die Stromleitung beginnen. Die und Inbetriebnahme des Mastes sei im dritten Quartal 2022 zu erwarten. Ebenfalls wegen schlechter Netzabdeckung wollte das LKA für eine Verbesserung des Funknetzes auf den Funkmast bei Schönficht eigene Sender aufbauen. Da sich dies schwieriger gestaltet als erwartet, wird für den Digitalfunk von Polizei und Rettungswesen eine digitale Basisstation hinter dem Spielplatz in Schönficht platziert.

Restarbeiten am Campingplatz

Ein Thema im Marktrat war auch, dass der Campingplatz nun geräumt sei. Bei zehn Parzellen mussten Restarbeiten vom gemeindlichen Bauhof verrichtet werden, da die Stellplatzmieter ihre Anlagen nicht vollständig zurückbauten. Die Aufwandskosten wurden jeweils in Rechnung gestellt. Ebenfalls durch den Bauhof wurde die Inbetriebnahme eines neuen Quellsammelschachts in Eigenarbeit durchgeführt. Die Kosten hierfür beliefen sich auf 35 000 Euro.

Hans-Dieter Dietl (SPD) bemängelte, dass das letzte Gemeindeblatt wohl nicht überall zugestellt wurde. Müller wusste bereits von dem Problem, das durch den Versanddienstleister entstand. Weiter bat Dietl um die Verbesserung des Fußweges vom Kapellenweg in Richtung Rathaus, da durch die neue Straße im Baugebiet Kapellenweg immer mehr Leute diesen Weg nutzen. Dieser Weg wurde laut Bürgermeister vor einigen Jahren bereits verbreitert und befestigt. Allerdings ist der Weg zu gering frequentiert und wächst dadurch regelmäßig wieder zu. Der Bauhof habe sich um das Ausmähen des Weges gekümmert und über eine erneute Befestigung werde nachgedacht.

Hans Klupp (Freie Wähler) erhielt einen Brief eines Bürgers, dass beim Straßenneubau im Baugebiet Kapellenweg die Barrierefreiheit nicht berücksichtigt worden sei. Er bat, dies zu überprüfen, was der Bürgermeister zusagte. Des Weiteren wollte Klupp wissen, ob beim Brückenneubau am Liebensteinspeicher die Barrierefreiheit mit berücksichtigt sei, was Müller bestätigen konnte. Für die Baumaßnahme soll die Straße ab dem 25. Oktober für ein Jahr gesperrt werden.

Kindergartenbus im Einsatz

Zum Kindergarten in Beidl berichtete Müller, dass seit 1. September der Kindergartenbus wieder im Einsatz sei und die Eltern über mögliche Quarantäne-Maßnahmen bei einem Corona-Fall informiert wurden. Auf die wiederholte Nachfrage von Katrin Hüttner (SPD) wegen einer neuen Garderobe im Kindergarten konnte Müller nur entgegnen, dass dieses Projekt aufwendiger sei als erwartet und eine kurzfristige Umsetzung nicht möglich sei.

Erschwingliche Grundstücke für Familien

Plößberg

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.