16.05.2021 - 13:14 Uhr
PleysteinOberpfalz

Pleystein: Neuer Fördertopf für Straßenbau

Die staatlichen Zuschüsse für Wegebaumaßnahmen werden neu geordnet. Zwei Projekte profitieren aktuell davon.

Der Ausbau der Straße von Steinbach nach Rammelsleuthen (Straßenschild rechts) soll jetzt über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) mitfinanziert werden.
von Walter BeyerleinProfil

Die staatliche Förderung des Wegebaus zwischen Steinbach und Rammelsleuthen sowie Bibershof und Unterfahrenberg als Maßnahme zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur außerhalb eines Verfahrens nach dem Flurbereinigungsgesetz wird neu geordnet. Die Fördermittel fließen nicht mehr aus dem Programm "WbaV Pleystein 2019", sondern werden über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) gewährt.

Bürgermeister Rainer Rewitzer gab in der jüngsten Stadtratssitzung dazu bekannt, dass das Amt für Ländliche Entwicklung mitgeteilt hat, dass eine Förderung des von der Stadt beantragten Wegebauprojekts „WbAV Pleystein 2019“ nur noch nach den neuen Kriterien des ELER-Programms möglich ist. Die von der Stadt Pleystein geplanten Wegebauprojekte werden aus der Zeitstufe 1 des Arbeitsprogramms in die Vormerkliste zurückgestuft. Zur Umsetzung ländlicher Infrastrukturprojekte stehen künftig bayernweit 20 Millionen Euro an EU-Fördermitteln zur Verfügung. Positiv sei trotz der Verschiebung die Möglichkeit bei der erneuten Antragstellung auf die vorhandenen Pläne und Unterlagen zurückzugreifen. Deshalb mache es Sinn, die Bewerbung zur Förderung für den von Abschnitt Steinbach nach Rammelsleuthen einzureichen.

Lesen Sie hier einen weiteren Bericht über die Stadtratssitzung

Pleystein

Beim Vorhaben zwischen Bibershof und Unterfahrenberg beträgt die Länge der auszubauenden Straße auf dem Gebiet der Stadt Pleystein 120 Meter. Deshalb bietet sich nach den Worten des Bürgermeisters eine interkommunale Zusammenarbeit mit Waldthurn an. Deshalb würde eine Bewerbung für das ELER-Programm wenig Sinn machen, meinte das Stadtoberhaupt. Grundsätzlich handle es sich bei beiden Maßnahmen nur um eine Oberbauverstärkung, nicht um einen kompletten Ausbau. Enthalten sei aber auch die Errichtung von Durchlassen und Ausweichstellen für den Begegnungsverkehr. In jedem Fall aber würden die Bauhöfe in Waldthurn und Pleystein in die Arbeiten einbezogen werden, betonte der Rathauschef auf Frage aus dem Gremium. Einstimmig akzeptierte der Stadtrat den Vorschlag Rewitzers auf erneute Antragstellung im ELER-Programm speziell für den Ausbau der Straße von Rammelsleuthen nach Steinbach.

Der Ausbau der Straße von Steinbach nach Rammelsleuthen soll jetzt über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) mitfinanziert werden.

 

 

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