12.11.2020 - 16:05 Uhr
PleysteinOberpfalz

Marktbereich: Pleystein startet Wettbewerb

Für die Gestaltung des „Marktbereiches Pleystein“ schreibt die Stadt einen städtebaulichen Wettbewerb aus. Das Architekturbüro Oberpriller ist für die Ausrichtung verantwortlich. Eine Jury bewertet die eingereichten Pläne und Unterlagen.

Für die Neugestaltung des "Marktbereiches Pleystein" wird ein Wettbewerb ausgeschrieben. Die Mitglieder der Jury aus dem Stadtrat wurden benannt.
von Walter BeyerleinProfil

Der Jury für den Wettbewerb um die Neugestaltung des "Marktbereiches Pleystein" gehört seitens der Stadt kraft seines Amtes Bürgermeister Rainer Rewitzer an. Aufgrund dieser Regelung ist auch Stadtheimatpfleger Bernd Piehler Mitglied der Jury. In der Fraktionsführerbesprechung wurde beschlossen, dass pro Fraktion je zwei Mitglieder mit Stellvertretern der Jury angehören. Die SPD/FWG bestimmte Hans Sax (Stellvertreter Werner Rieß) und Barbara Weig (Claudia Poxleitner). Die CSU entsendet Andrea Lang (Stefan Voit) und Thomas Gallitzendörfer (Christoph Müllhofer).

In der vorausgehenden Diskussion über die Entsendung der Mitglieder konterte Bürgermeister Rainer Rewitzer der Frage von Weig, warum Piehler der Jury angehöre, mit dem Hinweis, dass dafür dessen Funktion als Stadtheimatpfleger maßgeblich sei. „In der Jury geht es nicht um parteipolitische Interessen“, sagte das Stadtoberhaupt. Nicht besetzt wurde in der Stadtratssitzung ein „ständig anwesender stellvertretender Sachpreisrichter“. Diese Aufgabe wird in der nächsten Stadtratssitzung vergeben.

Zentrum Pleysteins im Fokus

Pleystein

Einstimmig billigte der Stadtrat die Übertragung des Förderhöchstbetrages von der Stadt auf die Verwaltungsgemeinschaft Pleystein zur Herstellung eines gigabitfähigen und durchgängigen Glasfaser-Anschlusses für das Verwaltungsgebäude. Es handelt sich nach den Erläuterungen von Geschäftsleiter Günter Gschwindler um einen Betrag von 15.787 Euro.

Bürgermeister Rainer Rewitzer informierte, dass die Richtlinien für Zuwendungen zu wasserrechtlichen Vorhaben (RZWas) ein Sonderförderprogramm beinhalten, mit dem Vorsorgemaßnahmen für den Fall eines Stromausfalles bei Wasserversorgungsanlagen unterstützt werden können. So sei es bei einem Stromausfall notwendig, Aggregate zu betreiben, die die Trinkwasseraufbereitung am Laufenden halten. Der Vorschlag von Rewitzer für fahrbare Notstromaggregate Angebote einzuholen, wurde vom Stadtrat einstimmig akzeptiert.

Den vorliegenden Bauanträgen erteilte der Stadtrat das gemeindliche Einvernehmen. Es handelt sich um den Antrag auf Baugenehmigung von Matthias Giel wegen Teil-Nutzungsänderung der ehemaligen Molkerei zur Errichtung einer Wohnung (Stadtgraben Nord 17) und zum Antrag zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage und Einliegerwohnung, Flurnummer 8, Gemarkung Burkhardsrieth.

Uli Weig (SPD/FWG) regte an, baldmöglichst mit den Vorbereitungen zur Erstellung des Haushalts 2021 zu beginnen. Geschäftsleiter Günter Gschwindler versicherte, dass mit den Vorbereitungen baldmöglichst begonnen wird, weil jetzt der Geschäftsablauf in der Verwaltung nach erfolgter Kommunalwahl wieder im „regulären Fahrwasser“ ablaufe. Der Geschäftsleiter sieht ein baldiges Handeln auch mit Blick auf die mögliche Beantragung von Stabilisierungshilfen als dringlich an.

Thomas Gallitzendörfer (CSU) bat Überlegungen anzustellen, ob auf dem neuen Dach der Zottbachtalgrundschule der Aufbau einer Photovoltaikanlage möglich sei. Der erzeugte Strom könne selbst genutzt werden, ein „Mehr“ an Strom könne ins Netz eingespeist werden.

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