17.09.2020 - 11:18 Uhr
PleysteinOberpfalz

FWG-Vorwürfe "unwahr und populistisch"

Im Kommunalwahlkampf erhobene Vorwürfe der Freien Wählergemeinschaft Pleystein, sind für zweite Bürgermeisterin Andrea Lang nicht vergessen. Sie klärt im Stadtrat über die Hintergründe der Straßenplanung auf.

Da hört sich auch für Andrea Lang (CSU) trotz Fasching der Spaß auf. Am Dienstagabend in der Stadtratssitzung gab sie ordentlich Contra für die aus ihrer Sicht populistischen und unwahren Behauptungen der Freien Wählergemeinschaft Pleystein.
von Walter BeyerleinProfil

„Wegen der Lang wird die Kreisstraße verlegt“ – diese Behauptung stellte im Kommunalwahlkampf die Freie Wählergemeinschaft Pleystein auf. Gemeint war die Verlegung der Kreisstraße NEW 32 nach Neuenhammer, verbunden mit dem Bau zweier neuer Brücken im Bereich Peugenhammer.

Andrea Lang (CSU) sprach dazu in der Stadtratssitzung direkt Barbara Weig (FWG/SPD) an, die „recht ungewöhnlich“ im Rathaus Einsicht in die Planunterlagen des Landkreises Neustadt/WN als Bauherr der Straße und der Brücken und somit verantwortlich für das Vorhaben, genommen hatte.

Barbara Weig (FWG/SPD) begründete ihr Interesse an der Planung damit, dass zwei Brücken saniert werden sollten und die Planer eventuell eine vorhandene Kurve entschärfen wollten. Doch dem habe nach den Aussagen von Andrea Lang das Verhalten der Freien Wähler im Wahlkampf widersprochen. „Wunschliste ist l a n g“, lautete das damalige Statement der Freien Wähler.

Andrea Lang räumte in der Sitzung mit den falschen Behauptungen auf: Die Familie habe einem Grundstückstausch zugestimmt, so dass die neue Brücke gebaut und die alte Brücke während dieser Zeit genutzt werden könne. Vielen Menschen würden damit weite Umwege erspart, Schulbusse könnten weiter ihre Strecke fahren und Konsumenten könnten die Pleysteiner Geschäfte aufsuchen.

Als Gegenbeispiel nannte Andrea Lang den Brückenbau in Böhmischbruck. Dort sei die Straße durch den Ort für die aus Vohenstrauß kommenden Fahrzeuge fünf Monate lang gesperrt gewesen. Sie wünsche sich jetzt, dass die Freien Wähler nach der Zustimmung zu den notwendigen Schritten zur Straßenplanung bei der Firma Voit, die in der gleichen Sitzung erfolgt war, erkennen würden, dass die seinerzeitigen Behauptungen "unwahr und populistisch" gewesen seien.

In seiner jüngsten Sitzung verabschiedet der Stadtrat Pleystein den Haushalt

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