26.04.2021 - 08:48 Uhr
PirkOberpfalz

Goldene Hochzeit von Werner und Elisabeth Spickenreuther

Bürgermeister Dietmar Schaller.(rechts) gratuliert Elisabeth und Werner Spickenreuther.
von Rita KreuzerProfil

Goldene Hochzeit feierten Werner und Elisabeth Spickenreuther am vergangenen Freitag, wenn auch cornonabedingt nur zu zweit. "Das Telefon stand nicht still, Glückwünsche gab es dennoch viele" erzählte das Paar. Die zwei Söhne Sandro und Tino mit den Familien und die Enkelkinder Daniel, Fabio und Nora meldeten sich. Auch Bürgermeister Dietmar Schaller schaute vorbei und überbrachte mit Blumen und Gutschein die guten Wünsche der Gemeinde. Werner Spickenreuther weiß es noch genau: „Kennengelernt habe ich Elisabeth beim Radfahren. Eine Gruppe traf sich immer, und ich sah sie, schwarze Haare, rassige Erscheinung, weiße Hose und schwarzes T-Shirt."

Hochzeit feierte der ehemalige Oberministrant mit seiner Braut an einem unüblichen Freitag standesamtlich vor Bürgermeister Josef Faltenbacher und kirchlich bei Pfarrer Gottfried Leibl. Schwer wurde es, zumindest finanziell, nach dem Wohnhausbau 1978, weil sich Elisabeth Spickenreuther zunächst um die Erziehung der Kinder kümmerte. Werner Spickenreuther spielte damals gerne Fußball, spielte Schlagzeuger in der Band „Golden Fire“ und war auch als Vorstandsmitglied im Landesverband der katholischen Männergemeinschaft tätig. Als Steuerfachkraft verdiente sich Spickenreuther den Lebensunterhalt, ab 1978 arbeitete er als Bauamtsleiter und stellvertretender Geschäftsstellenleiter bei der Verwaltungsgemeinschaft Schirmitz. Als Näherin bei Textil Forster und später bei der Post verdiente seine Frau dazu.

Gerne erinnern sich die beiden an die Urlaubsreisen. Höhepunkt war 1996 ein vierwöchiger Aufenthalt in den USA mit Start in Arizona. Am Ende, in Las Vegas, stand das silberne Ehejubiläum zur Feier an. Vier Jahre später ging es mit dem Wohnmobil noch einmal durch Amerika. Vor drei Jahren erkrankte Elisabeth Spickenreuther, doch eine Stammzellenübertragung verbesserte die Lage. „Nun genießen wir jeden geschenkten Tag, sind froh und glücklich", sagt sie. Das Radfahren als Hobby ist beiden geblieben. Werner Spickenreuther macht seiner Frau ein dickes Kompliment: "Was geht mir ab? Nichts. Denn ich habe sie gefunden, bekommen, sie ist geblieben und als eine der beste Köchinnen versorgt sie mich und auch die Enkel zwischendurch.“

 

 

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