24.07.2020 - 10:33 Uhr
PfreimdOberpfalz

Auf einer Wandertour den Eixlberg entdecken

Urlaub daheim liegt im Trend. Wer seine Heimat entdecken will, kann dabei auf die Wegewarte des OWV Pfreimd bauen. Ihre Beschilderung gibt Orientierung rund um den Eixlberg.

Zwei reizvolle Ziele: Die Emmaus-Klause und die Wallfahrtskirche St. Barbara.
von Externer BeitragProfil

Die Wegewarte halten das Netz an Beschilderungen um die Stadt Pfreimd ehrenamtlich in Schuss. Ziel der Gruppe ist es, dem Wanderer die Sehenswürdigkeiten der Region zu zeigen und durch eine optimale Markierung eine entsprechende Orientierungssicherheit zu gewährleisten. "Gute Markierungen sind das Aushängeschild eines Wanderweges", fasst Hauptwanderwart Robert Reil zusammen.

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Nabburg

Der OWV Pfreimd betreut 70 Kilometer Wanderweg, davon fünf Wege zum Eixlberg mit einer Länge von 13 Kilometern. Die restlichen neun Wanderwege - insgesamt 57 Kilometer - verlaufen rund um Pfreimd.

Neben Hauptwanderwart Robert Reil werden die Wanderwege von den Markierungswarten Renate Hüther und Johannes Eckl betreut. "Bezüglich der Routenwahl wird sich nichts mehr ändern", meint Robert Reil. Das Augenmerk liege in Zukunft auf der Betreuung und Pflege. Eine Aufwertung für den OWV und die Stadt Pfreimd ergibt sich durch den "Naturpark Oberpfälzer Wald", werden doch im Stadtbereich von Pfreimd neue Wanderwegehinweisschilder aufgestellt.

Je nach Ausdauer kann zwischen fünf Routen gewählt werden: Die drei Eixlberg-Rundwege 1 und 2A sind vier Kilometer lang, der Weg 2 drei Kilometer sowie die beiden Zuwege Iffelsdorf/Stefflkapelle (3) und Untersteinbach (4) je einen Kilometer. Alle Wege haben das Ziel Eixlberg, mit der Kirche St. Barbara, der Lorettokapelle und natürlich zur Einkehr in die Emmausklause. Seit 1975 wird sie vom OWV-Pfreimd unterhalten.

Info:

Wallfahrtskirche und Brunnen

Der Wanderweg mit Markierung "schwarze 2" führt am Teophilus-Brunnen vorbei. Der Name rührt von dem Ordenspriester Theophilus Kagerbauer, der ab 1860 viele Jahre dem Franziskanerkloster angehörte und mit Vorliebe in der St.-Barbara-Kirche die Messe zelebrierte. Danach trank er regelmäßig aus der Waldquelle und nannte sie "seinen Gesundbrunnen" auf dem Eixlberg. Die 1702 gebaute und 1711 eingeweihte Wallfahrtskirche St. Barbara feierte 2011 ihr 300-jähriges Bestehen. Im Jahr 2006 wurde sie renoviert. Das gesamte Areal am Eixlberg wird vom OWV gepflegt. Auch für die Außenbeleuchtung der Kirche, wodurch sie schon aus der Ferne sichtbar ist, sorgt der Waldverein.

Der OWV hält das Wanderwegenetz um den Eixlberg in Schuss.
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