28.04.2021 - 10:44 Uhr
PfreimdOberpfalz

Grüner Eingang in die Pfreimder Altstadt

Wie soll das Areal rund um das ehemalige "Haas-Haus" gestaltet werden? Die Stadträte hatten ein paar Wochen Zeit, sich die Vorschläge des Architekten durch den Kopf gehen zu lassen - und fällen nun eine einstimmige Entscheidung.

Ein großer Baum mit einer Sitzbank rundherum wird künftig auf dem Areal des „Haas-Hauses“ stehen. Für diese Art der Gestaltung sprach sich der Stadtrat einstimmig aus.
von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Im Zuge der Sanierung des sogenannten "Haas-Hauses" bietet sich für die Stadt auch die Chance, diesen markanten Eingangsbereich in die Altstadt zu gestalten. Dazu machte Architekt Günter Naumann dem Stadtrat vor wenigen Wochen einige Vorschläge. Bei der Sitzung am Montag stand nun die endgültige Entscheidung über die Gestaltung auf der Tagesordnung.

Grün soll der Eingang in die Altstadt werden, das war klar. Die zentralen Fragen waren, ob auf dem Areal ein großer, oder mehrere kleine Bäume gepflanzt werden und ob der Gehweg an der Straße entlang oder durch die kleine Parkanlage hindurch geführt werden soll.

Nach einer kurzen Debatte im Rat kam das Gremium zu einer einstimmigen Entscheidung: Es wird ein großer Baum in der Mitte gepflanzt, der Gehweg führt an der Straße entlang und um den Baum wird eine Rundbank zum Rasten erstellt.

Die Verwaltung tritt nun mit dem staatlichen Bauamt in Verbindung, das die Sanierung der Haas-Kreuzung für die Jahre 2022 oder 2023 in Aussicht gestellt hat. Ferner wird die Gestaltungsvariante laut Verwaltungsleiter Bernhard Baumer mit dem Denkmalschutz und dem Fördergeber abgestimmt.

Im Zusammenhang mit der Sanierung des "Haas-Hauses" standen auch Beschlüsse aus der vergangenen nichtöffentlichen Sitzung des Stadtrates, die Bernhard Baumer bekannt gab. Hier hatte das Gremium zahlreiche Aufträge vergeben. Die Baumeisterarbeiten übernimmt demzufolge die Firma Hösl aus Pfreimd. Für die Gerüstbauarbeiten kam die Firma Meyer aus Weiden zum Zug. Die Firma Ruhland aus Pfreimd ist für die Zimmerer- und Dachdeckungsarbeiten verantwortlich. Der Auftrag für die Klempnerarbeiten ging an die Firma Lotter aus Pfreimd, die Schreinerarbeiten übernimmt die Firma Stubenvoll aus Pfreimd.

An Informationen gab Bürgermeister Richard Tischler noch bekannt, dass der Freistaat Bayern die Ausgrabungen in Iffelsdorf mit weiteren 20 000 Euro unterstützen wird.

Zur Kalkulation der Beiträge benötigt der Zweckverband zur Wasserversorgung der Glaubendorfer Gruppe sämtliche Grundstücks- und Geschossflächen des gesamten Einzugsgebietes, gab Bürgermeister Tischler weiter bekannt. Das übernimmt das Kommunalberatungs- und Vermessungsbüro Stefan Bieramperl und Birgit Mühlbauer aus Postau.

Während sich die Grundstücksflächen über das Grundbuch, beziehungsweise dem Liegenschaftsbuch ermitteln lassen, müssen die Geschossflächen vor Ort festgestellt werden. Dazu werden die Gebäude, beziehungsweise Geschosse in den Außenmaßen erfasst, bei Keller- und Dachgeschossen sind aber auch Messungen im Inneren der Gebäude nötig.

Wie Tischler weiter darlegte, laufen die Arbeiten täglich von 8.30 bis 16.30 Uhr. Eine vorherige Terminvereinbarung mit dem Grundstückseigentümer sei nicht möglich. Erst, wenn die Mitarbeiter des Vermessungsbüros nach mehrmaligen Versuchen niemanden antreffen, wird ein Termin ausgemacht.

Der Grundstücksbesitzer muss während der Vermessung aber nicht persönlich anwesend sein. Er kann auch eine andere Person bevollmächtigen. Kosten entstehen durch die Aufmessarbeiten keine. Die Arbeiten sollen - je nach Witterung - Mitte Juni diesen Jahres beginnen.

Ideen für die Gestaltung

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