18.05.2021 - 09:14 Uhr
PfreimdOberpfalz

Diözesaner Kolpingpreis geht nach Pfreimd

Große Freude herrscht bei der Kolpingsfamilie Pfreimd: Für ihr spirituelles Engagement erhält sie den Kolpingpreis des Diözesanverbandes.

Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt (Mitte) überreichte den diözesanen Kolpingpreis für das spirituelle Engagement an die beiden Vorsitzenden Maria Richthammer (rechts) und Georg Hirmer (Zweiter von links) . Mit im Bild: Präses Robin Kuzhivelil (Zweiter von rechts) und Sebastian Most (links).
von Redaktion ONETZProfil

Normalerweise feiert die Kolpingsfamilie ihre Maiandacht in der kleinen Kirche in Oberpfreimd, doch coronabedingt musste man heuer in die St.-Barbara-Kirche auf den Eixlberg ausweichen. Zahlreiche Gläubige strömten zur Wallfahrtskirche. Musikalisch wurde die Feier vom "Duo Manner" aus Nabburg mit traditionellen und modernen Marienliedern gestaltet. Inhaltlich stellten Präses Robin Kuzhivelil zusammen mit Karl Rauch und dem Kolpingkreis die Gottesmutter mit ihren vielen Facetten in den Mittelpunkt.

Als Ehrengast aus Regensburg übernahm Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt die Predigt, in welcher er die Gläubigen aufrief, ihr Christentum bewusst und sichtbar zu leben. Der eigentliche Grund, warum Pfarrer Schmidt aus Regensburg in die Landgrafenstadt reiste, war die Übergabe des diözesanen Kolpingpreises an die Kolpingsfamilie Pfreimd für ihr spirituelles Engagement während der Corona-Pandemie.

"Die Jury hat sich für die Kolpingsfamilie Pfreimd entschieden, da sie ihre Mitglieder über den ganzen Advent und Weihnachten online begleitet hat. Ebenso hat sie viele Gruppen und einzelne Personen an ihrem Objekt mitwirken lassen", so begründete der Diözesanpräses die hohe Auszeichnung, die mit 200 Euro dotiert ist.

So wurden Online-Impulse angeboten, um in Zeiten den Kontaktbeschränkungen die Gläubigen der Pfarrei zu begleiten. Über die Weihnachtszeit lief die "Pfreimder Weihnacht" in vielen Wohnzimmern und brachte – zumindest virtuell – festliche Stimmung in die Häuser von über 3000 Menschen.

"Aus der Corona-Situation erwuchs ein Hauptanliegen der spirituellen Angebote: getrennt und doch zusammen”, erläuterte Kolping-Vorsitzender Georg Hirmer eine Intention. Die zahlreichen Rückmeldungen ergaben, dass alle die allein in der häuslichen Isolation waren, zumindest ein kleines Gefühl der Gemeinschaft spüren konnten, wenn sie sich über das Internet zusammenschlossen. "Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, die wir als Ansporn für unser weiteres Engagement sehen", betonte Hirmer abschließend.

Weihnachtsstimmung in die Wohnzimmer gebracht

Pfreimd
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.