03.05.2021 - 10:17 Uhr
PfreimdOberpfalz

Bürgerfest in Pfreimd wird abgesagt

Das Bürgerfest 2021 fällt der Pandemie zum Opfer. Der Stadtrat hat sich einstimmig zu einer Absage entschieden.

Das Befahren des Weges "Auf der Ram" ist ein Streitpunkt unter den Anliegern. Eine Lösung ist bisher nicht in Sicht.
von Richard BraunProfil

Landauf und landab werden die größeren Feste wegen Corona abgesagt. Dieser Entwicklung schließt sich auch die Stadt Pfreimd an. Ursprünglich war eine Entscheidung erst im Mai geplant. Doch das Infektionsgeschehen macht ein Bürgerfest unter normalen Bedingungen nahezu unmöglich. Um den teilnehmenden Vereinen eine entsprechende Planungssicherheit zu geben, wurde die Absage schon frühzeitig getroffen.

Die Stadt Pfreimd will künftig besondere, ehrenamtliche Tätigkeit mit der Verleihung der Bürgermedaille auszeichnen. Sie wird an Bürger der Stadt für politische, soziale, kreative und geistige Leistungen verliehen, sowie darüber hinaus für besondere Verdienst um die Heimat. Mit der Verleihung der Bürgermedaille sollen diese Leistungen in den Blickwinkel der Öffentlichkeit gerückt und Vorbildcharakter erzeugt werden. Das Vorschlagsrecht haben alle Bürger der Stadt Pfreimd, die Entscheidung trifft der Stadtrat. Bürgermeister Richard Tischler stellte das erste Exemplar dem Stadtrat vor.

Bauhof übernimmt Wasserwerk

In diesem Jahr ist erstmals eine Teilbürgerversammlung für den Ortsteil Weihern geplant. Coronabedingt findet die Versammlung im Freien vor dem Feuerwehrhaus statt. Termin ist am 1. Juni um 18 Uhr. Weiterhin gab Bürgermister Richard Tischler bekannt, dass künftig die technische Betriebsführung für den Zweckverband zur Wasserversorgung der Glaubendorfer Gruppe durch den Bauhof der Stadt übernommen wird. Der Bauhof ist sowohl technisch als auch personell entsprechend aufgestellt.

Stadt ohne Handhabe

Das Befahren des kleinen Weges "Auf der Ram", der die ehemalige Stadtmauer markiert, ist seit längerer Zeit ein Streitpunkt unter den Anliegern. Ein Teil der Anlieger pocht auf sein Recht den Weg befahren zu dürfen, der andere Teil will dies untersagen. Das Problem liegt in den Besitzverhältnissen des Weges. Drei Meter der Breite gehören der Stadt, der Rest ist Privateigentum. Die Autofahrer pochen auf ihr Gewohnheitsrecht, das sie bereits seit Jahrzehnten ausüben. Dazu stelle Verwaltungsleiter Bernhard Baumer klar, dass ein Gewohnheitsrecht in diesem Fall nicht zum Tragen kommt. Die Grundeigentümer können daher ein Durchfahrtsverbot durchsetzen.

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Diese Auseinandersetzung ist zudem eine Privatangelegenheit und fällt nicht in die Zuständigkeit der Stadtverwaltung. Eine Lösung würde sich finden, wenn die Stadt die benötigten Grundstücke erwerben könnte und damit ein Ausbau des Weges möglich würde. Aber dafür müsste Abgabebereitschaft besehen.

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