14.10.2020 - 09:20 Uhr
ParksteinOberpfalz

Wohnungsbau in der Parksteiner Lichtensternstraße: Projekt geht in die nächste Phase

Das Wohnungsbau- und Quartiersgaragenprojekt Lichtensternstraße in Parkstein wird fortgesetzt. Das beschließt der Marktgemeinderat nach gut einstündigen Erläuterungen.

Das Haus Lichtensternstraße 13 wird ganz verschwinden. Auf dem Grundstück wird der Parkstadel mit Aufzug errichtet, von dem aus auch die Wohnungen erreichbar sein sollen.
von Walter BeyerleinProfil

Architekt Armin Juretzka erläuterte dem Marktgemeinderat die Planung, die Finanzierung des Vorhabens griff Johann Voith, Stadtplanung Amberg, auf. Bereits im Juli 2020 hatte sich das Gremium mit dem Projekt befasst, das damals die Errichtung von sechs Wohneinheiten zuzüglich einer separaten Tiefgarage vorsah. Laut Architekt Juretzka hat die zuständige Mitarbeiterin der Regierung der Oberpfalz gewisse Vorstellungen, wie das Projekt aussehen soll. Wichtig sei es, jetzt bei der Planung von 48 Stellplätzen auszugehen, ebenfalls einen Aufzug zur Schaffung von möglichst großer Barrierefreiheit vorzusehen und die neuen Wohnungen ebenfalls barrierefrei zu bauen.

Voith, Stadtplanung Amberg, beleuchtete die finanzielle Seite des Vorhabens. So sollen die vier Wohneinheiten in den bisherigen Hausnummern Lichtensternstraße 10 bis 12 rund 994.000 Euro kosten. Dazu kommen die Kosten für den Grunderwerb, so dass sich Baukosten pro Quadratmeter von 4572 Euro ergeben. Bei der Lichtensternstraße 13 sollen 146 Quadratmeter Wohnfläche in 2 Wohneinheiten geschaffen werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf 530.000 Euro, zuzüglich der Kosten für den Grunderwerb. Die Baukosten pro Quadratmeter ohne Förderung betragen 3941 Euro. In der Gesamtheit ergeben sich Baukosten von 1.700.000 Euro, aus denen sich Kosten für den Quadratmeter von 4333 Euro ableiten.

An Zuschüssen kann der Markt Parkstein mit Mitteln aus dem Programm Kommunale Wohnbauförderung von 426.000 Euro rechnen. Die Abbruchkosten für das Haus Lichtensternstraße 13 werden mit Mitteln der Städtebauförderung von 43.000 Euro mitfinanziert. Unter Berücksichtigung der Zuschüsse ergeben sich Gesamtkosten von 1.225.000 Euro und ein Quadratmeterpreis von 3134 Euro.

Die Kosten für den Parkstadel auf dem Grundstück Lichtensternstraße 13 wurden mit 1.900.000 Euro errechnet. Bei momentan ausweisbaren 48 Stellplätzen ergibt sich ein Preis von 39.858 Euro pro Stellplatz. Hinsichtlich etwaiger Zuschüsse gibt es von der Regierung der Oberpfalz noch keine Aussage.

Laut Voith wäre das Vorhaben, nur mit Darlehen finanziert, nach 30 Jahren abbezahlt.

Bürgermeister Reinhard Sollfrank sprach sich für die maximal mögliche Ausweisung von Parkplätzen aus. Martin Bodenmeier (FWG) sieht in der Bereitstellung von Parkplätzen eine Aufwertung der Lichtenstern- und der angrenzenden Straßen.

Einstimmig beauftragte der Marktgemeinderat das Architekturbüro Armin Juretzka mit der weiteren Planung und der Erstellung einer Kostenschätzung.

Der Parksteiner Friedhof wird um eine Urnengrabanlage erweitert

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