03.03.2019 - 15:40 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Verwirrung um hängendes "F"

Farbenprächtige Kostüme, fröhliche Stimmung, Super-Musik und ein engagiertes Vorstandsteam sind die Garanten dafür, dass der Frauenbundfasching im Pfarrheim zum Highlight wird. Sketche und Tanzeinlagen tun ihr Übriges.

Bei der Supermusik von „Fonse“ ist die Tanzfläche beim Frauenbundfasching im Pfarrheim immer gut gefüllt.
von Elfriede WeißProfil

(weu) "Mit Helau singt frohe Lieder, der Oberviechtacher Frauenbund feiert wieder", gab Vorsitzende Angelika Vogl in Gedichtform den Startschuss. Der Neunburger Stadtpfarrer Stefan Wagner war als Kaptiän des Traumschiffs mit einer Matrosengruppe ebenfalls zu Gast beim Frauenbund. Bereits beim Einzug der Vorstandsmitglieder, als Gartenzwerge verkleidet, herrschte Bombenstimmung im voll besetzten Pfarrheim.

Tanz wiederholt

Zu dem Lied "Daou drom afm Berg" legten die Damen und Geistlicher Beirat Alfons Kaufmann in blonder Perücke einen flotten Tanz hin, den sie aufgrund der lauten Zugabenrufe sogar wiederholen mussten. Dann übernahm Alleinunterhalter "Fonse" das Ruder und begeisterte mit seiner großen Bandbreite an Schlagern und Hits das Publikum, in dem alle Altersschichten vertreten waren. Mexikaner, Clowns, Teufelchen, Zwerge, und viele Maschkerer in Fantasiekostümen bevölkerten die Tanzfläche.

Ob Rock'n'Roll, Bairische, Polka oder Zwiefache, Vollblutmusiker "Fonse" hatte die Damen im Griff, diese beherrschten alle Tänze und hatten viel Spaß. Der Vorstand hatte alle Hände voll zu tun, um die Faschingsgesellschaft mit kalten Getränken zu versorgen. Zur Stärkung gab es Wurstsalat und Schnitzel mit Kartoffelsalat. Für Abkühlung sorgten zwei fesche junge Barkeeper, Maximilian Schmid und Michael Kraus, in der Bar im Gastzimmer. "Hallenmanager" Günther Flierl war Mann für alle Fälle und behielt den Überblick über den Ausschank von Bier und alkoholfreien Getränken.

Wahre Lachsalven lösten die Einlagen aus, die zwischen den ausgiebigen Tanzrunden Gelegenheit zum Verschnaufen boten. Beim "Banküberfall" stürmten Sandra Schlagenhaufer und Ingrid Hammerer, als Clowns verkleidet, in die Bank, die von Annemarie Meier geleitet wurde und legten einen Zettel vor, auf dem Geld verlangt wurde. Allerdings handelte es sich um den Einkaufszettel. Nach langem Hin und Her bestellten die Räuber ein Fluchtauto und die Bankangestellte floh mit der Beute. Im "Thermomix-Song" lobte Angelika Vogl dieses Wundergerät. Es überzeugt auch Männer, da man damit Laub kompostieren, Wandfarbe rühren, Bier brauen und Altöl filtrieren kann. Beim Sketch "Die Schreibmaschine" wollte Dekan Kaufmann nur seine gute alte Maschine, bei der nur das "F" hing, vom "jungen Fachmann" (Maria Hanauer, spielte stellvertretend für den erkrankten Kaplan Florian Frohnhöfer) repariert haben.

Lachmuskeln trainiert

Da er bei der Maschine weder Akku noch Laufwerk fand, versuchte er den "älteren Herrn" von den Vorzügen eines Computers zu überzeugen: "Damit könnten Sie sogar Filme anschauen oder Musik hören." "Dafür habe ich einen Fernseher und ein Radio, ich will einfach nur, dass das F meiner Maschine wieder geht", der "ältere Herr" und wurde langsam grantig. Beim "Hüttenzauber" mit Maria Hanauer und Rita Bayerl wurden die Hindernisse dargestellt, die ein Ehepaar bei der Suche nach einer Hütte für die Silvesterfeier erlebt. Mit "Fonse" tanzten die Frauen bis weit nach Mitternacht und konnten sicher sein, dass ihre Lachmuskeln ausgiebig trainiert wurden.

Frauenbundfaschin
Das „F“ hängt: Dekan Kaufmann wollte eigentlich nur seine gute Schreibmaschine reparieren lassen. Doch Verständigungsprobleme mit der jüngeren Generation strapazierten die Lachmuskeln der Zuschauer.
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