27.11.2020 - 15:18 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Runder Tisch der Oberviechtacher Schulen für neue Corona-Maßnahmen

Die Schulleiter aller Schulen in Oberviechtach treffen sich gegenwärtig einmal pro Woche mit Bürgermeister Rudolf Teplitzky. Dabei wird die aktuelle Corona-Lage besprochen.

Bürgermeister Rudolf Teplitzky, Oberstudiendirektor Ludwig Pfeiffer, Rektorin Christine Schneider, Rektor Werner Winderl (von links) und Studiendirektor Thomas Schiller (nicht im Bild) treffen sich regelmäßig an der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule, um sich über Corona-Maßnahmen zu beraten.
von Elfriede WeißProfil

Einmal pro Woche kommen die Schulleiter von Oberviechtach mit dem Bürgermeister Rudolf Teplitzky zusammen. Ziel der Treffen ist es, sich über die neuesten Corona-Maßnahmen, die Verhältnisse an der Schule und über eventuelle Probleme auszutauschen, und im Gleichklang zu agieren. Rektor Werner Winderl begrüßte im Seminarraum der Mittelschule Rektorin Christine Schneider von der Grundschule, Oberstudiendirektor Ludwig Pfeiffer vom Ortenburg-Gymnasium sowie Bürgermeister Teplitzky. Studiendirektor Thomas Schiller von den Berufsfachschulen war bei der letzten Sitzung Ende November entschuldigt. Nach einem allgemeinen Gespräch über die Lage an den Schulen informierte der Bürgermeister das Gremium, dass die vorübergehende Nutzung des Emil-Kemmer-Hauses (Soldatenheim) als Schulgebäude von Seiten der KAS möglich sei. Er stehe in enger Verbindung mit dem Träger. Besonders für die Abschlussprüfungen und auch die fünfstündigen Deutschschulaufgaben am Gymnasium würde sich der große Saal gut eignen, um mit Abstand arbeiten zu können. Geklärt werden müsse, falls diese Variante der Beschulung zum Einsatz käme, wie die Schüler dorthin befördert werden.

Ein Thema, das der Bürgermeister auch ansprach, waren Lüftungsgeräte. Drei verschiedene Modelle von klein bis groß seien geliefert worden, auch zwanzig Kohlenstoffdioxid-Ampeln seien bestellt. Die 100-prozentige Förderung dafür liege bei 7,27 Euro pro Schüler. Rektor Winderl merkte an, dass sich bei den Schülern schon ein Automatismus zum regulären Öffnen der Fenster für Lüftungszwecke entwickelt habe. Thematisiert wurden auch die telefonisch abgehaltenen Elternsprechstunden, die nach Absprache an allen Schulen des Ortes in gleicher Weise ablaufen. Probleme mit dem Tragen von Masken gebe es an keiner der Schulen, auf Asthmatiker werde selbstverständlich Rücksicht genommen, hieß es. Die Abstandsregelungen auf dem Pausenhof wurden ebenfalls zum Inhalt des informativen Gedankenaustausches gemacht. "Wenn ich irgendwie noch helfen kann, ruft mich bitte an", bot der Bürgermeister seine Hilfe an.

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