18.03.2021 - 15:28 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Pflanzroboter und Mikroplastik

"Jugend forscht" gibt es trotz Lockdown. Mit aktuellen Themen punktet das Ortenburg-Gymnasium.

Julia Irlbacher programmierte einen Roboter, der die Arbeitswelt der Gärtner erleichtern könnte.
von Georg LangProfil

Dieses Jahr wurde der Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ erstmals für die nördliche Oberpfalz durch die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden organisiert. Neu war auch die virtuelle Durchführung. In den Fachbereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik und Technik boten insgesamt 32 Projekte der teilnehmenden Jugendlichen zukunftsorientierte Lösungswege. Zwei dieser Projekte stammten von Schülerinnen des Ortenburg-Gymnasiums.

Victoria Braun und Sarah Deml, beide Jahrgangsstufe 8, untersuchten, inwiefern Mikroplastik beim Waschen von Kunstfasern ins Waschmaschinenabwasser gerät. Die beiden Schülerinnen entwickelten einen Filter, damit dieses Mikroplastik nicht in die Umwelt gelangt. Die Jury honorierte dieses Projekt im Fachgebiet Chemie in der Sparte "Schüler experimentieren" mit dem zweiten Platz und einem Sonderpreis.

Julia Irlbacher, Q12, baute und programmierte einen Pflanzroboter, für den sie im Fachgebiet Arbeitswelt mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde. Die von der Abiturientin konstruierte Pflanzmaschine bewegt sich auf Schienen vorwärts, gräbt ein Loch und legt den Setzling hinein. Anschließend wird der Vorgang wiederholt.

Die Projekte wurden im Rahmen des P-Seminars Robotik von Johannes Klug beziehungsweise des Wahlkurses Forschen und Erfinden von den Lehrerinnen Andrea Klug und Paula Deml betreut. Die Umsetzung fand aufgrund des Lockdowns im Laufe des Projekts zunehmend im Distanzformat statt.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.