26.10.2018 - 12:57 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Organe liegen unter der Sohle

Schwester Jubilata informiert vor vollem Haus über die Fußreflexzonenmassage. Etliche Blockaden werden gleich gelöst.

An den Gästen verdeutlichte die kompetente Fachfrau die Wirkung der Fußreflexzonenmassage.
von Elfriede WeißProfil

"Da wo es weh tut, muss man drücken", ist die Devise von Schwester Jubilata. Auf Einladung des katholischen Frauenbundes mit Vorsitzender Angelika Vogl informierte sie im Pfarrheim über die Fußreflexzonenmassage. Da Schwester Jubilata aus dem Kloster Strahlfeld bei Roding mit ihrer mitreißenden Art keine Unbekannte ist, mussten noch Stühle aufgebaut werden.

Gleich zu Beginn forderte die agile Nonne die Frauen und Männer auf, die vielfältigen Verbindungen im Körper, die diesen wie Stromleitungen durchziehen, durch Klatschen und Massieren zu aktivieren. Hauptthema waren die Rezeptoren in den Füßen, wobei man "das Gstell" (also das Skelett) "oben auf de Füß" und die Organe unten an der Sohle findet. Erworben hat sie ihr Wissen in der Mission in Sambia, wo die Nonne 38 Jahre als Lehrerin tätig war. Seit vielen Jahren ist die gebürtige Schwäbin dafür bekannt, "den richtigen Schalter" am Fuß zur Linderung von Beschwerden zu finden. "Wo tuts weh?", fragte sie in ihrer begeisterungsfähigen Art und fesselte damit ihre Zuhörer. Die Fußreflexzonenmassage wirkt für den ganzen Körper wie ein "Hochdruckreiniger", wobei winzige Ablagerungen in den jeweiligen Gelenken durch den Druck mit dem Finger oder einem "Stöckli" gelöst werden. Mit Hilfe von Zeichnungen erklärte sie die einzelnen Punkte. Anhand einer Puppe oder direkt an Freiwilligen verdeutlichte sie die Wirkung der Massage und animierte die Gäste zum aktiven Mitmachen an ihrem Gegenüber. Viele Blockaden wurden dabei gleich gelöst.

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