27.07.2021 - 08:41 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Oberviechtacher Gymnasium verabschiedet 80 Abiturienten: Lob für respektable Leistungen unter erschwerten Bedingungen

Vielfältig waren die Ratschläge an die 80 Schulabgänger am Oberviechtacher Ortenburg-Gymnasium. Trotz Pandemie wurden zahlreiche herausragende Leistungsergebnisse erzielt.

Insgesamt 24 Abiturienten haben am Ortenburg-Gymnasium einen Notendurchschnitt von 1,0 bis 1,5 erzielt. Es gratulieren (von rechts) Schulleiter Ludwig Pfeiffer und Oberstufenkoordinator Stefan Obendorfer sowie Oberviechtachs Dritter Bürgermeister Günter Gilch (links).
von Georg LangProfil

Corona ließ die 80 Abiturienten des Ortenburg-Gymnasiums in Oberviehtach nicht los, auch wenn sich Oberstufenkoordinator Stephan Obendorfer und stellvertretende Schulleiterin Christine Paschen vorgenommen hatten, in ihren Ansprachen nicht auf die Pandemie einzugehen. In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste waren die Schulabgänger zusammen mit ihren Familien über die gesamte Dreifach-Sporthalle verteilt, so dass der vorgeschriebene Abstand gewahrt wurde. Die Jugendlichen und ihre Eltern freuten sich zusammen mit Schulleiter Ludwig Pfeiffer, dass die verschobene Abiturfeier unter ausgeprägter musikalischer Begleitung festlich über die Bühne gehen konnte.

Freude herrschte auch über das respektable Leistungsresultat, das unter den Belastungen erreicht wurde. Insgesamt 24 Jugendliche erzielten einen Notendurchschnitt von 1,0 bis 1,5, wobei sich Miriam Süß, Mirjam Deml und Raphaela Reiml über Spitzenergebnisse freuen konnten. Allen Schulabgängern gratulierten die stellvertretende Landrätin Birgit Höcherl, Oberviechtachs Dritter Bürgermeister Günter Gilch, Niedermurachs Bürgermeister Martin Prey, Elternbeiratsvorsitzender Hans Steinsdorfer, Fördervereinsvorsitzender Manfred Klug und Schülersprecherin Julia Ostermeier.

„Wir als Stadt schätzen das Ortenburg-Gymnasium, das weit in die Region hineinwirkt!“, stellte Günter Gilch heraus. Beim Blättern in der Abi-Zeitung „Abios Amigos“ erfährt diese Feststellung eine Bestätigung. Die Herkunftsorte der Jugendlichen von Eslarn und Moosbach bis Tiefenbach und Altendorf markieren die Weite der Schulregion, die sich auf drei Landkreise erstreckt. „Die Oberpfalz ist nicht nur schön, sondern auch lebenswert“, hob Martin Prey hervor und verwies, ebenso wie Fördervereinsvorsitzender Manfred Klug, auf die Chancen qualifizierter Berufe im heimischen Bereich, die nicht zuletzt durch den Netzausbau ermöglicht werden. „Unternehmen und Mitarbeiter haben das Homeoffice akzeptiert“, berichtete Klug, der als Mann der Wirtschaft „von der Oberpfalz aus mit der ganzen Welt“ kommuniziert.

„Uns blieben nur zu Beginn ein paar normale Wochen, ehe die Pandemie alles auf den Kopf stellte“, erinnert sich Oberstudienrat Stefan Obendorfer als Betreuer des Abiturjahrgangs. Mit stehenden Ovationen quittierten die Abiturienten die launige Rede der stellvertretenden Schulleiterin Christine Paschen, die mit einem Päckchen Sonnenblumenkerne auf geistreiche und witzige Art die gärtnerischen Aktivitäten mit dem Lebensweg der Jugendlichen verglich. „Steht über dem Unkraut von Intoleranz und Ignoranz. Lasst nicht zu, dass die Schnecken von Misserfolg, Frustration und Mutlosigkeit Euch zerstören – sie werden kommen!“

Nicht nur die Abiturienten sagten dem OGO "Ade". Auch für den Vorsitzenden des Elternbeirats, Hans Steinsdorfer, endete nach zwölf Jahren "die Schulzeit am OGO". Schulleiter Ludwig Pfeiffer würdigte in einer Laudatio und mit Geschenken das lange Wirken Steinsdorfers, der als "Motor des Elternbeirats" unverwechselbare Akzente gesetzt habe.

Weil fast 50 Absolventen in Quarantäne mussten, war die Abitur-Feier zunächst abgesagt worden

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