20.08.2020 - 09:49 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Grün-Weiß Oberviechtach bekommt Ehrenamtsurkunde

Die AWO-Tanzgruppe Grün-Weiß hinterließ einen guten Eindruck beim Jugend-Kulturförderpreis des Bezirks Oberpfalz. Auch wenn es nicht für den ersten Platz reichte, erhielt sie Anerkennung.

Mit ihrem Tanz, mit dem sie schon im Fasching und beim Kulturball in Pilsen rauschenden Beifall erhielten, bewarben sich die Tänzerinnen der Ü15-Garde für den Jugend-Kulturförderpreis des Bezirks Oberpfalz 2020.
von Elfriede WeißProfil

Mit dem Tanz „Erfolg ist kein Glück“, mit dem sie schon im Fasching und beim Kultur-Ball in Pilsen geglänzt hatte, bewarb sich die Schautanzgruppe der AWO-Tanzgruppe Grün-Weiß für den Kulturförderpreis des Bezirks Oberpfalz 2020. Vor einigen Tagen ist nun die Anerkennungsurkunde von Bezirkstagspräsident Franz Löffler bei Präsident Michael Welnhofer eingegangen. Der Schautanz „Erfolg ist kein Glück“, einstudiert von den Übungsleiterinnen Stella und Simone Welnhofer, erzählt beispielhaft eine Geschichte aus dem Alltag, die jeder Mensch durchleben muss: Das Überwinden von Niederlagen. Gefangen und entmutigt von Alltagstrott und Monotonie erleben die Tänzerinnen Rückschläge. Doch sie geben nicht auf, sammeln ihre Kräfte und stellen sich der Herausforderung „Leben“. Sie kämpfen sich zurück in ihr Leben, das sie selbstbestimmt führen wollen und lernen wie wichtig es ist, sich nicht entmutigen zu lassen.

Neben der Message, die den Tänzerinnen besonders wichtig war, galt es natürlich besonders, das Publikum zu unterhalten, zu beeindrucken und für ein paar Minuten aus ihrem Alltag zu entführen. Für den Tanz „Erfolg ist kein Glück“ wurde ein Kostüm entworfen, das Kriegerinnen darstellt. Es besteht aus einem schwarzen Body mit auf der Brust und um den Hals drapierten Schnür-Elementen in Rot, welche die Gefangenschaft und die Unterdrückung symbolisieren. Darüber tragen die Tänzerinnen einen Umhang mit roten Federn auf den Schultern, die das animalische, kriegerische Element des Tanzes widerspiegeln. Das Make-Up der Tänzerinnen lehnt sich an Kriegsbemalung an und greift die beiden Farben des Kostüms auf, Rot und Schwarz. Den Charakter der Kriegerinnen unterstreichen Speere, die beim Lied „Kriegerin“ zum Einsatz kommen. Die Requisiten wurden von den Tänzerinnen in Eigenarbeit selbst gebastelt und genäht. Auch wenn es nicht zum ersten Preis gereicht hat, so haben die 21 Tänzerinnen im Alter von 16 bis 34 Jahren, die zu 100 Prozent ihr Hobby in der Freizeit ausüben, oberpfalzweit wieder einen schönen Achtungserfolg erreicht.

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