28.02.2021 - 09:45 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Enormer Zuwachs in den Regalen der Oberviechtacher Stadtbücherei

Zwischen den Regalen tummeln sich kleine Räuber und furchtlose Prinzessinnen, es warten unheimliche Orte, und es gibt Gesundheitstipps. Das Literatur-Spektrum in der Oberviechtacher Bücherei hat druckfrischen Nachschub bekommen.

Leiterin Renate Stigler hat den Medienbestand der Stadtbücherei wieder um viele neue Werke aufgestockt.
von Philipp Mardanow Kontakt Profil

Für die Nutzer der Stadtbücherei im Oberviechtacher Rathaus hat das Jahr gut begonnen: Leiterin Renate Stigler hat den Buchbestand um 71 Neuerwerbungen erweitert – die Bandbreite reicht von Romanen über Sachbücher bis hin zu Erzählungen für Kinder und Jugendliche. Tipps für neues Lesefutter erhält Stigler aus der Zeitschrift "Bibtipp" des Bibliotheksverbandes – "aber manchmal haben auch unsere Kunden eine Empfehlung für mich", erzählt sie.

Ein Jahr mit Licht und Schatten liegt hinter der Stadtbücherei Oberviechtach

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Unter dem Schlagwort "Schöne Literatur" laufen die 23 Romane, die seit heuer neu im Regal stehen. Darunter "Und die Liebe hört niemals auf" von Paulo Coelho, "Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hat" von Jonas Jonasson, "Tatort Fränkisches Seenland" von Leonhard Seidl, "Die Frau zwischen den Welten" von Hera Lind und "So schweige denn still" von Mary Higgins Clark.

Mit 18 neuen Werken ist auch das Spektrum an Sachbüchern erweitert worden. Ganz aktuell ist da "Schule zu Hause" von Oliver Hauschke zu nennen. Zum Schmunzeln gibt's etwas mit "Ich glaube, ich hatte es schon" von Michael Mittermeier sowie "Und erlöse uns von den Blöden" von Monika Gruber. Aber auch "Ein verheißenes Land" des früheren US-Präsidenten Barack Obama hat die Bücherei im Bestand. Weitere Titel sind unter anderem "Das Buch der unheimlichen Orte in Bayern" (Fritz Fenzl), "Sauerteig und Wadenwickel" von Daniela Wattenbach und "Endlich im Ruhestand – Und jetzt?" von Andreas Bergmann.

An den Lese-Nachwuchs im Alter von sechs bis neun Jahren richten sich die neuen Kindersachbücher, insgesamt neun an der Zahl. Da gibt's "Ich kann schon zählen" von Doris Rübel, "Fahrzeuge auf der Baustelle" zeigt Andrea Erne, und der Umweltgedanke spielt bei "Die kleine Hummel Bommel schützt die Umwelt" (Britta Sabbag) und "Ohne Wasser geht nichts" (Christina Steinlein) eine Rolle.

Die acht druckfrischen Jugendsachbücher sind für Kinder ab zehn Jahren geeignet. Neu in der Bücherei sind zwei Erzählungen vom "Kleinen Major Tom" (Verfasser: Bernd Flessner) oder "Wie Tiere sprechen – und wie wir sie besser verstehen" von Karsten Brending. Mit Klimawandel und Umweltschutz setzen sich unter anderem "Superchecker! Klimawandel" (Kirsten Lehmann) und "Grüne Helden – Ohne Plastik geht es auch" (Nadine Schubert) auseinander.

Die Leser ab 14 Jahren können "Geschichten aus den neun Welten" (Rick Riordan) entdecken und in "Biss zur Mitternachtssonne" – aus der "Twilight"-Reihe von Stephenie Meyer – schmökern. Die Hauptrolle in den neuen Bilderbüchern (Verfasser: Max von Thun) spielt der Sternenmann. Er erlebt große Abenteuer und begegnet einer furchtlosen Prinzessin. Für die 10- bis 13-Jährigen sind die acht neuen Werke mit Erzählungen gedacht. In den Regalen stehen beispielsweise drei neue Bücher mit dem kleinen Räuber Rapido (Verfasserin: Nina Weger) sowie Band 4 von "Gregs Tagebuch" (Jeff Kinney).

Rückblick: Im vergangenen Jahr war der Buchbestand um 170 Exemplare gestiegen. Büchereileiterin Renate Stigler hatte 46 Romane, 41 Sachbücher für Erwachsene, 20 Bilderbücher, 39 Werke für sechs bis neun Jahre alte Leser sowie 24 Schmöker für das Publikum im Alter von 10 bis 13 Jahren erworben.

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