22.03.2021 - 16:53 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Biologiesaal als letztes Bindeglied

Die Neukonzeption der naturwissenschaftlichen Fachräume am Ortenburg-Gymnasium bringt Synergien. Auch die EDV profitiert von dieser Neustrukturierung.

Landrat Thomas Ebeling (von links), Sachgebietsleiterin Michaela Gottmeier, Hausmeister Alois Prey und die Schulleitung mit Ludwig Pfeiffer, Christine Paschen und Silke Zettlmeißl überzeugen sich vom modernen Biologiesaal mit seinen 27 festen Arbeitsplätzen.
von Georg LangProfil

Das Ortenburg-Gymnasium verfügt jetzt über einen zusammenhängenden naturwissenschaftlichen Trakt. Das letzte Bindeglied für diese Gestaltung ist der neue Biologiesaal mit seinem Vorbereitungsraum. Dass sich dieses modern ausgestattete Ensemble ideal in den Aufbau der naturwissenschaftlichen Räume einfügt, davon konnte sich Landrat Thomas Ebeling bei einem Besuch am Oberviechtacher Gymnasium überzeugen. Michaela Gottmeier, Leiterin der Hochbau-Abteilung, begleitete den Landrat und erläuterte zusammen mit Oberstudiendirektor Ludwig Pfeiffer die gesamte Neukonzeption.

Der bisherige Biologiesaal und Vorbereitungsraum waren seit der Errichtung des Gymnasiums 1965 nahezu unangetastet geblieben, während im Zeitraum 2009 bis 2014 bei den Physik- und Chemiefachräumen im Rahmen einer umfassenden Bausanierung eine Neustrukturierung und -ausstattung durchgeführt wurde. „Mit der Angliederung des Biologiesaals an diesen Trakt können insbesondere im Bereich Physik, Biologie sowie Natur und Technik Synergien erreicht werden!“, stellte Schulleiter Ludwig Pfeiffer bei der Führung fest.

Der neue Vorbereitungsraum ist Bindeglied zwischen dem Biologie-Lehrsaal und dem Übungsraum für Physik. Unabhängig von dieser zweckmäßigen Zusammenlegung „verwandter Fachräume“ war die Neugestaltung des Biologiebereichs auch aus sicherheitstechnischen Gründen erforderlich geworden. „Die Räume wurden jetzt auch mit den vorgeschriebenen Absauganlagen ausgestattet.“, informierte Michaela Gottmeier.

Die Verlagerung des Biologiesaals schuf aber auch Kapazitäten für die Errichtung eines großzügigen EDV-Raums mit Westausrichtung. Damit können die beiden bisherigen EDV-Räume mit ungünstiger Lage entlastet bzw. aufgegeben werden. Im direkten Anschluss an den neuen EDV-Saal konnte ein Serverraum mit eigenem Zugang vom Flur eingerichtet werden. In diesem sind die technische Ausstattung sowie Unterrichtsmaterialien gelagert. Landrat Thomas Ebeling zeigte sich beeindruckt von den idealen Lehr- und Lernbedingungen, die mit den aktuellen Investitionen am OGO geschaffen wurden.

Die Weichenstellung für die jetzt abgeschlossenen Baumaßnahmen erfolgte bereits Ende 2018. Nach der Genehmigung 2019 gingen die Ausschreibungen hinaus, wobei insbesondere die Fachausstattung der Biologie mit knapp über 100.000 Euro zu Buche schlug. Für die Gesamtmaßnahme Biologie und EDV werden Kosten von circa 290.000 Euro erwartet. Davon ist eine Förderung von ca. 130.000 Euro in Aussicht gestellt.

An den Gruppenarbeitstischen sind die Stühle noch hochgestellt. Landrat Thomas Ebeling testet die Funktionalität der mobilen Steckdosenleiste.

 

 

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