23.07.2021 - 16:47 Uhr
Oberbruck bei KulmainOberpfalz

Kapellenbauverein Oberbruck haut für Sanierung auf den Putz

Die Vorstandsmitglieder, Mesnerin Rita Berger und Bürgermeister Günter Kopp (hinten links) besichtigten das Gotteshaus und machten sich ein Bild von der anstehenden Renovierung.
von Externer BeitragProfil

Der Kapellenbauverein Oberbruck war wegen der Corona-Pandemie - wie so viele andere Vereine auch - fast völlig zur Untätigkeit verurteilt. Doch sofern es die Bestimmungen zulassen, stehen den Mitgliedern größere Arbeiten bevor.

Nach einem Totengedenken ging Vorsitzender Christian Schwendner in der Jahreshauptversammlung auf das zurückliegende Vereingeschehen ein. Aufgrund der Corona-Pandemie seien die Aktivitäten nicht beziehungsweise nur in eingeschränkter Weise möglich gewesen. Bei vier runden Geburtstagen sei den Jubilaren gratuliert worden. Nach 2 Austritten gehörten dem Verein 49 Mitglieder an, berichtete Schwendner.

In nächster Zeit steht, wenn es die Verhältnisse zulassen, eine Renovierungsmaßnahme in der St.-Helena-Kapelle an. Der Wandputz bröckelt schon seit einiger Zeit und bedarf einer grundhaften Erneuerung. Der Putzabschlag erfolgt in Eigenregie durch freiwillige Helfer aller Voraussicht im nächsten Jahr. Das Verputzen soll dann ein Fachmann übernehmen.

Die Vorbereitung und Planung für das Dorffest 2022 am ersten Sommer-Ferienwochenende wird rechtzeitig in Angriff genommen, ebenso die Organisation der Dorfweihnacht am 3. Adventssonntag. Die Kühltheke wurde renoviert und der Pavillon für das Kindergarten-Sommerfest 2021 ohne Leihgebühr zur Verfügung gestellt. Man einigte sich darauf, zukünftig die Jahreshauptversammlung gemäß Satzung im ersten Quartal des Jahres abzuhalten. Auf Antrag des Vorsitzenden entschieden die Mitglieder, den Mitgliedsbeitrag ab 2021 von 7 auf 10 Euro zu erhöhen.

Kassier Andreas Rauch berichtete von soliden Finanzen, was die Revisoren Herbert Schwendner und Johannes Riedel bestätigten. Zum Schluss seiner Ausführungen bedankte sich der Vorsitzende für das gute Vereinsklima, die gute Zusammenarbeit und die Bereitschaft sich einzubringen.

"Die kirchlichen Anlässe haben unter der Pandemie gelitten und waren nicht möglich. Hoffen wir, dass wir zur Normalität zurückkehren können, um dann wieder die Aufgaben und Anforderungen erfüllen zu können", erklärte Bürgermeister Günter Kopp. Die Kapelle stehe im Mittelpunkt des Geschehens. Hier komme man zusammen und feiere kirchliche Feste. "Wir stehen schon in der Verpflichtung gegenüber unseren Nachkommen, die kirchlichen Bräuche weiterzuführen und aufleben zu lassen", so Kopp. Er dankte dem Vorsitzenden für seinen Einsatz, allen Vorstands- und Vereinsmitgliedern für ihre Verbundenheit und Mithilfe sowie Mesnerin Rita Berger ihre vielfältigen Dienste.

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