03.02.2021 - 13:18 Uhr
Oberbruck bei KulmainOberpfalz

Abendlicher Auffahrunfall an „Immenreuther Kreuzung“ im Nebeltreiben

Hoher Sachschaden an drei Fahrzeugen war die Folge eines Auffahrunfalls an der "Immenreuther Kreuzung" am Dienstagabend. Die gute Nachricht: Die drei Fahrzeuglenker und ein Kleinkind zogen sich keine schlimmeren Verletzungen zu.

von Michael DenzProfil

Wieder einmal hat es an der "Immenreuther Kreuzung" auf der Staatsstraße 2177 zur Staatsstraße 2665 zwischen Immenreuth und Kemnath gekracht. Im dichten Nebel kam es dort am Dienstag gegen 17.30 Uhr zu einem Auffahrunfall. Offenbar übersehen hat ein junger Fahrzeuglenker aus dem nördlichen Landkreis Bayreuth zwei Wagen, die an der T-Kreuzung zur Staatsstraße 2665 standen und in diese in Fahrtrichtung Kemnath einbiegen wollten, jedoch wegen des vorfahrtsberechtigten querenden Verkehrs warten mussten.

Vater und Tochter blieben unverletzt

Durch die Wucht des Aufpralls durch den auffahrenden 5er BMW eines 19-Jährigen aus den Gemeindebereich Bad Berneck wurde ein VW Polo auf einen Audi Q5 aufgeschoben. Augenscheinlich unverletzt blieben der 37-Jährige Audi-Fahrer aus dem Bereich Auerbach sowie seine zweijährige Tochter. Am Audi entstand dennoch erheblicher Sachschaden im Heckbereich.

Nicht mehr fahrbereit waren nach dem Unfall der BMW sowie der VW Polo, den ein 47-Jähriger aus dem Bereich Kemnath lenkte. Dessen im Front- und besonders im Heckbereich stark beschädigter Kleinwagen ist nun wohl schrottreif, ebenso der BMW. Während dessen Fahrer nach ersten Erkenntnissen ohne Blessuren blieb, zog sich der 47-Jährige leichte Verletzungen zu. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von 40.000 Euro.

Transport in Klinik nicht erforderlich

Die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz hatte nach Notrufeingang die Feuerwehr Kulmain sowie einen Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug der Kemnather Rotkreuz-Rettungswache zum Unfallort auf die Staatsstraße nahe Oberbruck beordert. Unter der Leitung des Zweitem Kommandanten Daniel Scharf regelten die Kulmainer Feuerwehrleute den Verkehr und sicherten die Unfallstelle in der Dunkelheit bei starkem Nebeltreiben weiträumig ab. Zudem wurden der Brandschutz sichergestellt, die Unfallstelle ausgeleuchtet und gereinigt.

Neben den rund 20 Kulmainer Einsatzkräften waren auch Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther und Kreisbrandmeister Florian Braunreuther sowie der Helfer vor Ort aus Immenreuth zum Unfallort geeilt. Die Rettungskräfte des BRK und der Notarzt versorgten und untersuchte die drei Männer und das Kleinkind im Rettungswagen. Ein Transport in eine Klink war jedoch nicht erforderlich.

Eine Streife der Polizeiinspektion Kemnath war zur Unfallaufnahme vor Ort. Unklar ist, aus welchen Gründen der Mann die beiden an der Kreuzung wartenden Fahrzeuge übersehen hatte und auf diese auffuhr. Gegen 19 Uhr war die Unfallstelle geräumt, die Straßen wieder frei befahrbar. Die genaue Höhe des geschätzten Sachschadens, welche jedoch nicht unerheblich ist, konnte die Polizei am späten Dienstagabend noch nicht vermelden.

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