03.08.2021 - 11:45 Uhr
NeutraublingOberpfalz

Krones meldet für das 1. Halbjahr mehr Aufträge

Der Verpackungs- und Abfüllanlagen-Hersteller Krones lässt den Corona-Einbruch langsam hinter sich. Die Aufträge stimmen das Unternehmen positiv.

Michael Fischer von der Krones AG arbeitet an einer Getränke-Abfüllanlage.
von Alexander Pausch Kontakt Profil

Das Maschinenbauunternehmen Krones aus Neutraubling (Kreis Regensburg) blickt weiter optimistisch in die Zukunft. Für das erste Halbjahr 2021 meldet der Hersteller von Verpackungs- und Abfüllanlagen ein deutliches Auftragsplus. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, legte in den ersten sechs Monaten der Wert der Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr um 40,3 Prozent auf 2044,3 Millionen Euro zu. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent auf 1720,1 Millionen Euro. Darin spiegelt sich wider, dass das erste Quartal 2020 bei Krones noch nicht von der Corona-Pandemie betroffen war.

Ergebnis vor Steuern steigt auf 75,7 Millionen Euro

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erhöhte sich im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um 16,2 Prozent von 118,5 Millionen Euro auf 137,7 Millionen Euro. Darin ist ein Covid-19-Bonus für die Mitarbeiter in Höhe von insgesamt rund 5 Millionen Euro enthalten, den Krones im zweiten Quartal auszahlte. Die Ebitda-Marge stieg auf 8,0 Prozent (Vorjahr: 7,0 Prozent).

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg laut Krones im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr von 31,8 Millionen Euro auf 75,7 Millionen Euro. Krones verweist darauf, dass das EBT durch Goodwill-Abschreibungen von 13,6 Millionen Euro belastet worden war. Insgesamt erzielte das Unternehmen von Januar bis Juni 2021 ein Konzernergebnis von 56,9 Millionen Euro (Vorjahr: 21,5 Millionen Euro). Damit stieg das Ergebnis je Aktie von 0,68 Euro im Vorjahr auf 1,80 Euro. Für das Gesamtjahr wartet Krones ein Umsatzwachstum von 7 bis 9 Prozent.

Im Inland mehr als 500 Stellen abgebaut

Die Zahl der Beschäftigten sank binnen Jahresfrist um 674 von weltweit 16.906 auf 16.232. Davon Inland um 522 auf 9900. Krones hatte vergangenen Jahr den Stellenabbau mit der Pandemie begründet. Wie so viele Unternehmen stellt auch Krones seien Prognosen unter den Vorbehalt, dass es zu keinen gravierenden Belastungen durch die Corona-Pandemie, Problemen in den Lieferketten oder sonstigen gesamtwirtschaftlichen Einflüssen kommt.

Bericht über die Hauptversammlung 2020

Neutraubling

 

 

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