24.09.2018 - 14:57 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

OWV feiert Bergmesse

Kirche im Grünen: Der Oberpfälzer Waldverein feiert Messe am Scheidlerhof in Harlesberg.

Der Oberpfälzer Waldverein feiert seine Bergmesse in diesem Jahr im Stodl am Scheidlerhof - schuld ist das Wetter.
von KRBProfil

„Die Schöpfung Gottes in besonderer Weise erlebbar machen, Kraft tanken für den Alltag, singen, beten, danken und das Wort Gottes hören“, mit diesen Gedanken begrüßte der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins Neustadt, Rudi Bäumler die Gäste bei der Bergmesse. Seit vielen Jahren feiert der OWV am Scheidlerhof in Harlesberg seine Messe. Dieses Mal musste man aufgrund der Witterung in den Stodl ausweichen. Davor stand ein großes Zelt unmittelbar, sonst hätten die Gläubigen keinen Platz gefunden. Auch das Birkenkreuz des unvergessenen Fritz Karg war als sichtbares Zeichen des Glaubens aufgestellt.

Der besondere Gruß von Bäumler galt dem Zelebranten des Gottesdiensts, Guardian Stanislaus vom Kloster St. Felix. Er hatte den neuen Pater Witold mitgebracht, der vom Bogenberg zum Felixberg gewechselt ist. Als musikalische Bereicherung waren die Waldhauser Sänger, in Begleitung von Fred Fröhlich, gekommen. „Uns zur Freude und Erbauung und zur Ehre Gottes und der Gottesmutter Maria dürfen wir die besinnlichen Weisen der Waldlermesse hören. Gleichzeitig soll diese Messe zum Gedenken der acht verstorbenen OWV-Mitglieder des letzten Jahres erinnern.“ Für sie wurden auf dem Altartisch acht Kerzen angezündet.

Der Guardian vom Kloster St. Felix freute sich, dass er dabei sein konnte. „Heute sind wir hier im Stodl, damit wir wissen, dass er auch eine Funktion erfüllen kann, nach diesen vielen Wochen des Sommers.“

In seiner Predigt ging Pater Stanislaus auf die Worte des Evangeliums ein. „Wir müssen den Sinn diese Worte verstehen und was der Mensch braucht. Es ist er Dienst Gottes an den Menschen. Sein Tod ist der lebenswichtigste Dienst an uns Menschen. Dabei will er nicht nur mit Worten sondern mit Taten überzeugen. Man nimmt im Leben nicht nur Sorgen auf, sondern auch viel Freude.“ Er dankte dem OWV und den Ehrenamtlichen für ihre Arbeit an der Natur. „Sie schaffen Wanderwege, Parkplätze, kümmern sich um Naturdenkmale – nur damit andere Freude daran haben.“ In Bezug auf den Frieden in der Welt forderte er alle auf, den inneren Frieden zu finden. „Krieg ist der Kampf der Leidenschaft im Inneren. Wer immer erster sein will, soll der Letzte und Diener der Anderen sein. Nimm dich zurück und überleg, ob du immer vorne stehen musst. Gott soll im Mittelpunkt stehen und nicht der Mensch.“ Am Ende des Gottesdiensts dankte Bäumler allen Helfern, der Familie Scheidler für die Herberge und der Feuerwehr Roschau für den Ordnungsdienst.

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