29.05.2019 - 14:50 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Neues Führungstrio besteht Bewährungsprobe

Die Neustädter Narren bekommen für die vergangene Faschingssaison viel Lob. Und haben nun ein Luxusproblem.

Showauftritte der Neustädter Jugendgarde, wie hier bei den Basketballern der DJK, könnten in Zukunft noch häufiger werden. Wegen vieler neuer Tänzerinnen soll eine weitere Tanzgruppe formiert werden.
von Benedikt GrimmProfil

„Ich finde es ganz toll, wie sich der Faschingsverein das ganze Jahr über einbringt. Das was hier immer aufgeboten wird, das muss man suchen“, sagte Bürgermeister Rupert Troppmann bei der Jahreshauptversammlung des Vereins Neustädter Faschingszug. Der Verein bringe sich überall dort ein, wo viel organisatorische Vorbereitung und viele Helfer gefragt seien. So sorgt der Faschingsverein für die Verköstigung der Besucher des jährlichen Bauernmarktes mit Schweinebraten, übernimmt einen Ausschank bei Kunst- und Rotlicht und war bei den großen Veranstaltungen des 800-jährigen Stadtjubiläums eingebunden.

„Alles nicht so dramatisch“, sagte der Rathauschef zu Schlagzeilen über Müll und alkoholbedingte Ausfallerscheinungen nach dem vergangenen Faschingszug. „Es wird auch nächstes Jahr einen Faschingszug geben und es wird auch nächstes Jahr was zum Trinken geben. Dafür stehe ich“, betonte Troppmann.

Vorstand Jürgen Trescher erinnerte an die Jahreshauptversammlung des Vorjahres, bei der das Führungstrio neu gewählt wurde. Unter dem Motto „Mim schwarzen Kater Hand in Hand, zieht frischer Wind durchs Narrenland“ habe die neue Vorstandschaft einige Akzente gesetzt. Die Bewährungsprobe Inthroball sei bestanden worden. „Von hinten bis vorne hat alles gepasst“, freute sich Trescher. Auch der erste Familiennachmittag sei gut angenommen worden und beim Lumpenball hätten noch 200 oder 300 Karten mehr verkauft werden können. In bewährter Weise seien vereinsinterne Veranstaltungen wie der gemeinsame Trainingstag oder das öffentliche Sommerfest „Die Naab brennt“ bewältigt worden. „Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir Jahr für Jahr mehr Interessentinnen haben, als wir in der Kindergarde aufnehmen können“, sagte Trescher. Heuer gibt es sogar ein weiteres Luxusproblem: Auch in der Jugendgarde gibt es so viele Tänzerinnen, dass einen zweite Gruppierung gebildet werden muss. So gibt es erstmals eine Schautanzgruppe in dieser Altersklasse.

Der Prinzengarde gehören in der kommenden Saison neun Tänzerinnen an. Bei den Funkenmariechen gibt es wieder zwei Prinzen- und zwei Nachwuchsfunkis. Der Elferrat setzt sich aus zwölf jungen Männern zusammen. Dazu kommen Mundschenk, Fahnenträger und zwei Musiker. 16 Trainerinnen bringen die verschiedenen Sparten in Topform. Weitere Betreuerinnen und Funktionsträger für spezielle Aufgaben tragen zum großen Ganzen bei. „So kommt man auf 120 Aktive, die sich das ganze Jahr für das Faschingsbrauchtum einsetzen“, rechnete Trescher vor. Mit großen Zahlen hatte auch die beiden Kassiere Barbara Konz und Sven Öllinger zu tun, die ihrem Kassenbericht mit einem ordentlichen Plus abschließen konnten. „Ein großes Dankeschön gilt unserm Förderverein ohne dem wir eigentlich nicht bestehen könnten“, sagte Trescher.

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