21.11.2019 - 17:11 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Abschied trübt Freude über Erfolg

Der Kreisjugendring blickt auf ein erfolgreiches Jahr mit vielen Aktionen zurück. Über 1100 Kinder und Jugendliche wurden begeistert. Anna Schätzler wird die Organisation Ende des Jahres verlassen.

Vertreter von Politik, Verwaltung, Jugendorganisationen und des Kreisjugendrings freuen sich über ein erfolgreiches Jahr und ein breites Angebot des Jugendrings.
von Stefan NeidlProfil

Für über 1100 Teilnehmer hat der Kreisjugendring 2019 bisher ein reichhaltiges Angebot präsentieren können. Insofern war Vorsitzender Rupert Seitz hochzufrieden, als er 25 Delegierten sowie zahlreichen Vertretern von Politik und Jugendorganisationen die Aktionen präsentierte.

Skifahrten, Freizeitpark- und Musicalausflüge, Fahrten in die Allianzarena und die Bavaria-Filmstudios, aber auch diverse Workshops, Erste-Hilfe-Kurse, Schulungen und Austauschprogramme mit anderen Ländern: Für Unterhaltung, Bildung und soziale Kompetenz ist gesorgt. Der Erfolg des 50-50-Taxis seit 2004 hat kürzlich zu einer Ausweitung des Programms auch für unter 26-Jährige geführt.

Auch für das kommende Jahr wurden ähnlich abwechslungsreiche Programme geplant. Kürzlich wurde mit Unterstützung des Landratsamts die Einführung einer neuen Halbtagsstelle beschlossen. Geschäftsführer Martin Neumann stellt diese und den Kassenbericht vor. So sieht der Plan für das Jahr Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 557 800 Euro vor.

Bei aller Euphorie über das erfolgreiche Jahr gab es auch einen Moment des Wehmuts: Anna Schätzler war die letzten drei Jahre Leiterin der Unterorganisation des Kreisjugendrings "Neustadt lebt Demokratie". Dessen Aufgabe ist es, durch die Förderung von Projekten das Demokratieverständnis zu stärken. Dazu gehörten Filmförderungen, Vorträge, ein Open-Sound-Festival und ein Demokratiefestival. Schätzler, die nach Regensburg ziehen wird, durfte von 31 Antragsstellern 61 Projekte fördern. Für 2020 stehen der Organisation 40000 Euro und 12500 Euro im Jugendforum zur Verfügung.

Andrea Höning ist neue Leiterin des Jugendamtes in Neustadt. Sie freut sich auf die Zusammenarbeit und sieht besondere Bedeutung in der Aufklärung über digitale Medien. Stellvertretende Landrätin Margit Kirzinger findet die Programme heutzutage wichtig, um die Kinder auch mal vom Bildschirm wegzuholen. Besonders der Austausch mit anderen Ländern liegt ihr am Herzen.

Landtagsabgeordnete Annette Karl findet die Programme zur Stärkung der Demokratie richtig. Dazu gehören das Verhandeln, Vereinbaren und das Finden eines Ausgleichs. Für Neustadts Zweiten Bürgermeister Heinrich Maier werden Kontakte mit den europäischen Nachbarn in der Zukunft besonders wichtig. Für den Vorsitzenden des Bezirksjugendrings Thomas Vitzthurn ist die Jugendförderung durch bestimmte politische Kräfte in Gefahr, wovor er warnt und gegensteuern will.

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