25.10.2020 - 15:10 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Stadtrat bessert in Seebarn nach

Der Stadtrat billigt einen Bebauungsplanentwurf für Seebarn. Die Regierung war mit dem ursprünglichen Entwurf nicht einverstanden. Mit der Sanierung von Sportstätten will der Stadtrat Fördergelder nach Neunburg holen.

von Helga ProbstProfil

Eingangs der Stadtratssitzung stellte Martin Scharf (FW) den Antrag, drei Punkte der nichtöffentlichen Sitzung öffentlich zu behandeln. Dies wurde mit 14:5 Stimmen abgelehnt. Die Bauleitplanung "Alte Gärtnerei - Stadtmarkt und Wohnen" wurde abgesetzt. Die Stellungnahme der kurzfristig an der Prüfung beteiligten Höheren Landesplanungsstelle bei der Regierung lag noch nicht vor.

Um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern, unterstützen der Bund und der Freistaat bereits heuer mit einem Investitionspaket den Ausbau und die Sanierung von Sportstätten. Einstimmig erfolgte die Zustimmung zur Anmeldung für dieses Förderprogramm. Neunburg hält am bestehenden Sportgelände fest und zieht nicht an die Katzdorfer Straße um. Das Sportheim soll saniert und umgebaut werden und ein Kunstrasenplatz angelegt werden. "Wir wollen eine Sportanlage für alle schaffen", erklärte Sportbeauftragter Thomas Albang. Auch die umliegenden Vereine können auf dem Kunstrasenplatz trainieren, lud er ein. Mit dem selben Programm sollen die Tennisplätze erneuert werden.

Stadtrat Martin Scharf machte deutlich, dass die 40 Jahre alten Beläge der fünf Tennisplätze kaputt seien. Das Tennisheim sei in die Jahre gekommen und benötige eine Auffrischung. Mit einem neuen Teppichbelag, der wie ein Sandplatz zu bespielen sei, könne viel Geld für die jährliche Aufbereitung gespart werden. Der Vorsitzende des Tennisvereins hoffte, dass Neunburg in den Genuss der Fördermittel komme. Die voraussichtlichen Gesamtkosten der Maßnahmen wurden auf 1 575 000 Euro geschätzt. Der Zuschuss beträgt 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben.

Die ursprüngliche Planung

Neunburg vorm Wald

"Endlich haben wir es geschafft in Seebarn ein Baugebiet auszuweisen", sagte Zweite Bürgermeisterin Margit Reichl. Doch die Freude wurde schwer getrübt durch die Regierung der Oberpfalz. Sie will Mehrgenerationenhäuser und die Grundstücke seien zu groß. Das Ganze sei mit dem Konzept "Innen vor Außen" nicht vereinbar. Reichl erklärte dazu, dass in Seebarn junge Familien bauen wollen, um eben nicht mit mehreren Generationen zusammen zu wohnen. Außerdem wünschten sich viele einen größeren Garten. Der Stadtrat brachte ein Konzept mit Ein- und Zweifamilienhäusern auf den Weg, in den eine aufgelockerte Bestandsbebauung aufgenommen wurde. Es entstehen acht Parzellen mit einer Größe von durchschnittlich 00 Quadratmetern.

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