10.02.2021 - 14:58 Uhr
NeukirchenOberpfalz

Verwaltungsgemeinschaft Neukirchen investiert weiter in Rathaus

Dem Einwohnermeldeamt und der Kasse folgen nun weitere Bereiche des Rathauses in Neukirchen in eine Auffrischungskur.

Mehr Geld als erwartet musste die Verwaltungsgemeinschaft Neukirchen für Elektroarbeiten im Einwohnermeldeamt sowie in der Ordnungs- und Personalverwaltung in die Hand nehmen.
von Wolfgang BerndtProfil

Einstimmig genehmigten die Räte der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Neukirchen bei ihrer Sitzung in der Schulturnhalle die Modernisierung in der Bauverwaltung und den Kauf einer Enthärtungsanlage. Überplanmäßige Ausgaben für die Renovierung des Einwohnermeldeamtes sowie der Ordnungs- und Personalverwaltung segneten sie ab.

Das Einwohnermeldeamt und der Kassenbereich im Rathaus sind bereits modernisiert worden. Da die Räume der Bauverwaltung für die Beschäftigten an Grenzen stießen und Wände sowie Böden in einem erneuerungsbedürftigen Zustand seien, sollten in diesem Bereich ebenfalls renoviert werden, betonte die Leiterin der Allgemeinen Verwaltung, Ingrid Plickert, bei der Vorstellung einer Konzeptplanung. Schall- und Sichtschutzmaßnahmen sowie eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung würden die Rahmenbedingungen deutlich verbessern. Einschließlich neuer Möbel fielen Kosten von 27 000 Euro an. Mit diesem Vorschlag erklärten sich die Gemeindevertreter einstimmig einverstanden.

Vom Einsatz einer Enthärtungsanlage versprach sich der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft, Bürgermeister Peter Achatzi, Vorteile für die Beständigkeit der verzinkten Wasserleitungen im Rathaus. An Kosten fielen 4 600 Euro an. Zu klären wäre aber, ob der Einbau durch die Verwaltungsgemeinschaft oder die Gemeinde Neukirchen erfolge, was sich auf die Miete auswirken würde. Deshalb empfehle die Verwaltung, die Investition in den Haushalt der Verwaltungsgemeinschaft aufzunehmen. Die Räte billigten dieses Vorgehen und beauftragten die Verwaltung, Angebote einzuholen und den wirtschaftlichsten Bieter zu beauftragen.

Bei der Renovierung des Einwohnermeldeamts sowie der Ordnungs- und Personalverwaltung gab es einige unliebsame Überraschungen. Vor allem die als unproblematisch eingeschätzten Elektroarbeiten, für die maximal 1 500 Euro veranschlagt waren, schluckten einiges mehr. Die gesamte Verkabelung musste auf den Prüfstand gestellt werden. Zusätzliche Ausgaben von 8 400 Euro trieben die tatsächlich angefallenen Kosten auf 28 400 Euro, teilte Peter Achatzi mit. Die Gemeinschaftsversammlung nahm diese überplanmäßigen Ausgaben zur Kenntnis und sprach die nachträgliche Genehmigung aus.

Um die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit für die Verwaltungsgemeinschaft den tariflichen Erhöhungen anzupassen, sei eine Änderung der Satzung nötig, erläuterte die Leiterin der Verwaltungsgemeinschaft, Kerstin Brüning. Nach dem Beschluss darüber nahmen die Räte die Verlängerung der Übergangsregelung der Umsatzbesteuerung der öffentlichen Hand zur Kenntnis.

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