01.08.2021 - 10:03 Uhr
Neuhaus/WindischeschenbachOberpfalz

Bauinnung Nordoberpfalz zeichnet sechs Spitzengesellen aus

Bei der Freisprechungsfeier im Schafferhof in Neuhaus stehen 29 junge Handwerker im Mittelpunkt. Sechs von ihnen haben besonders gute Ergebnisse erzielt.

Die Prüfungsbesten neben Stellvertretender Landrätin Margit Kirzinger von rechts die Zimmerer Jonas Peterhans, Johannes Weiß,, Florian Stopfer, Johannes Pinter und der Maurer Stefan Heining. Maurer Maximilian Reger fehlte verhindert. Obermeister Werner Ott (zweiter von links) überreicht die Gesellenbriefe.
von Ernst FrischholzProfil

Bei der Freisprechungsfeier der Bauinnung Nordoberpfalz saßen 29 Burschen, alle Zimmerer und Maurer, aus der Nordoberpfalz mit Eltern und vielen Ehrengästen aus Handwerk und Politik im Garten der Zoiglwirtschaft Schafferhof, um ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe in Empfang zu nehmen. Der Obermeister der Bauinnung, Werner Ott, stellte gegenüber den Junggesellenfest, dass sie durch ihre Ausbildung ein stabiles Haus auf dem sprichwörtlich „goldenen Boden“ des Handwerks errichtet haben. Mit Hilfe hervorragender Lehrer, Ausbilder und Ausbildungsbetriebe hätten sie sich die Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft erarbeitet, sagte Ott. Dies sei die erste Stufe der Karriereleiter im traditionellen und dennoch modernen Maurer- und Zimmererhandwerk.

Stellvertretende Landrätin Margit Kirzinger gratulierte den Gesellen auch im Namen von Bernd Sommer vom Landkreis Tirschenreuth und Bernhard Schlicht von der Stadt Weiden. „Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt“, zitierte sie Dichter Heinrich Heine. Der Gesellenbrief sei der Schlüssel in der Hand für eine neue Lebensphase. Er öffnet Türen und neue Chancen. "Sie sind gefragt, Arbeit ist genügend vorhanden", meinte Kirzinger. Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Jürgen Kilger, bezeichnete die jungen Männer als neue Mitglieder der Handwerksfamilie. "Sie werden in ihrem Arbeitsleben immer mit dem guten Gefühl nach Hause gehen, etwas Tolles geleistet zu haben. Egal, ob Sie eine große Halle oder ein Privathaus mit bauen, ob Sie neue Werke schaffen oder Vorhandenes wieder in Schuss bringen."

Mit den Worten „ich spreche Sie hiermit frei, Ihre Lehre ist beendet, ehren Sie mit ihrer Arbeit unser traditionelles Maurer- und Zimmerhandwerk“ leitete Obermeister Ott zur Übergabe der Zeugnisse und Gesellenbriefe über. Prüfungsbeste Zimmerer sind Johannes Pinter, Hagendorf (Firma Rauch, Waidhaus); Johannes Weiß, Spielberg (Firma Greiner, Spielberg); Jonas Peterhans, Neualbenreuth (Firma Schabner, Tirschenreuth); Florian Stopfer, Grafenwöhr (Firma Gebhardt, Eschenbach) mit einem „Einser“ . Den Zimmerer-Gesellenbrief erhielten weiter: Leon Bartmann, Bad Alexandersbad; Anton Fuchs, Neustadt/WN; Jannik Hauke, Erbendorf; Simon Härtl, Waldsassen; Kevin Klatt, Windischeschenbach; Jakob Kraus, Plößberg; Daniel Müller, Neustadt/Kulm; Franz Spörer, Parkstein; Leon Wiesenbacher, Neustadt/WN.

Prüfungsbeste bei den Maurern sind Stefan Heining, Kemnath (Firma Heining, Kastl-Kemnath) und Maximilian Reger, Vohenstrauß (Firma Reger-Bau, Vohenstrauß). Weiter erhielten den Maurer-Gesellenbrief: Markus Dirrigl, Freudenberg; Jonas Fritsch, Kohlberg; Florian Gilch, Pleystein; Maximilian Gilch, Pleystein; Philipp Gradl, Griesbach-Mähring; Maximilian Greiner, Neustadt/WN; Sandro Hentschel, Vohenstrauß; Tobias Moller, Krummennaab; Felix Rauch, Vohenstrauß; Alexandro Riediger, Waldsassen; Michael Schönberger, Tännesberg, Daniel Wittmann, Vohenstrauß. Weiter erhielt Iller Kevin (Cham) die Hochbau-Facharbeiter-Berufsurkunde.

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Bei der Freisprechung erhielten 29 Zimmerer und Maurer aus der Nordoberpfalz ihre Gesellenbriefe.

 

 

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