24.05.2019 - 14:11 Uhr
Bad NeualbenreuthOberpfalz

Geländer am Weg zur Kirche

"Zu Hause daheim" - so lautete das Motto einer bayernweiten Aktionswoche, in der es ums Wohnen im Alter ging. Die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Neualbenreuth, Beate Ott, hatte dazu ein besonderes Angebot arrangiert.

Anlässlich der bayernweiten Aktionswoche zum Wohnen im Alter nahmen neben Vertretern der Gemeinde und der Verbände Interessierte teil.
von Autor ENZProfil

Bei einem Spaziergang durch den Ort sollten mit offenen Augen Probleme und Schwierigkeiten für Seniorinnen und Senioren aufgespürt werden. Daran nahmen unter anderem Bürgermeister Klaus Meyer, Zweiter Bürgermeister Christian Hebert, Marktrat Ernst Kalin, Christiane Bleiden von der Arbeitsgruppe Inklusion im Landkreis Tirschenreuth, Christina Ponader und Doris Scharnagl-Lindinger vom Netzwerk Inklusion sowie Andrea Gutwein vom VdK - sie ist gleichzeitig Behindertenbeauftragte - teil.

Da Neualbenreuth an dem Modellprojekt "Aktive generationenfreundliche Gemeinde" teilnimmt, wolle man Verbesserungen für die ältere Generation - etwa Barrierefreiheit - aktiv angehen, erläuterte zu Beginn Bürgermeister Klaus Meyer. Dazu solle dieser Spaziergang dienen.

Zunächst wurden der Marktplatz und der Weg zur Kirche ins Visier genommen. Hier konnte bestätigt werden, dass es einige Defizite gibt, etwa für Menschen, die einen Rollator benutzen oder nicht mehr ganz trittsicher sind. Bürgermeister Klaus Meyer schlug vor, hier ein Geländer anzubringen. Eifrig wurden alle Punkte von Beate Ott aufgeschrieben.

Dann wurden der Weg um die Kirche und auf dem Friedhof sowie die Situation vom Parkplatz zum Friedhof inspiziert. Anschließend ging es zum Grundstück Marktplatz 12/14, das möglicherweise für eine Einrichtung "Betreutes Wohnen" genutzt werden könnte.

Meinhard Köstler hatte hier ein Luftbild und einen Plan mitgebracht, der die ganze Situation veranschaulichte. Ein Blick in den Hof des Anwesens durfte auch geworfen werden. Dabei wurde klar, dass hier eine Riesenaufgabe zu bewältigen wäre, um aus diesem Leerstand wieder ein Schmuckstück am Marktplatz entstehen zu lassen.

 

 

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