17.11.2020 - 11:03 Uhr
NabburgOberpfalz

Volkstrauertag in Nabburg: Demokratie verteidigen

Die Kränze, die gewöhnlich am Kriegerdenkmal niedergelegt wurden, waren heuer vor dem Altar der Pfarrkirche platziert.
von Externer BeitragProfil

Der Volkstrauertag wurde erstmals am 28. Februar 1926 abgehalten. Überall fanden damals Gedenkfeiern für die deutschen Gefallenen des Ersten Weltkrieges statt. "Heute, 94 Jahre später, sind wir hier in Nabburg am Volkstrauertag zusammengekommen und gedenken der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft aller Völker und Nationen", sagte Bürgermeister Frank Zeitler am Samstag bei seiner Ansprache. Die Gedenkstunde fand dieses Mal unter Einhaltung der Corona-Regeln in der Pfarrkirche statt.

"Nur wer sich erinnert, kann aus der Vergangenheit lernen und so eine bessere Zukunft gestalten", betonte der Bürgermeister. Und weiter: "Vor unseren Augen werden jeden Tag Konflikte gewaltsam ausgetragen, Menschenrechte missachtet, Minderheiten unterdrückt und Andersdenkende verfolgt. Davor dürfen wir die Augen nicht verschließen. Alles findet vor unserer Haustüre statt." Es gelte, die Demokratie zu verteidigen, denn sie sei die Grundlage für friedliches Zusammenleben in Freiheit.

Zeitler dankte Stadtpfarrer Lorenz ganz besonders dafür, dass die Stadt, der "Pandemie" geschuldet, die Feierlichkeiten zum Volkstrauertag in der Pfarrkirche abhalten durfte. Sein Dank galt auch der Jugendblaskapelle Nabburg, deren musikalischer Beitrag - auch corona-bedingt - etwas geringer ausfallen musste als ursprünglich geplant. Ferner dankte er der Soldaten- und Kriegerkameradschaft sowie der Bereitschaftspolizei und den Vereinen für das Mitwirken.

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