29.06.2020 - 14:07 Uhr
NabburgOberpfalz

Die Station blüht, wächst und gedeiht

Die Caritas Sozialstation Nabburg sieht sich in ihrer Neubauentscheidung bestätigt. Die Zahl der zu betreuenden Personen wächst in einem Jahr von 290 auf 370 Patienten. Dafür werden weitere Pflegekräfte gesucht.

Die Vorstandschaft der Caritas Sozialstation Nabburg mit Vorsitzendem Pfarrer Hannes Lorenz (links), Pflegedienstleiterin Kerstin Neidl (Zweite von rechts) und Geschäftsführer Gerhard Eilers (rechts) sowie Annemarie Brunner (Zweite von links) und Simon Strehl (Bildmitte) ist stolz auf das Ergebnis des Jahresabschluss 2019. Dank der engagierten Arbeit ihres hochmotivierten Pflegeteams konnte die Station nach der anstrengenden Neubauphase "schwarze Zahlen" schreiben.
von Sepp FerstlProfil

Zur turnusmäßigen anstehenden Jahreshauptversammlung der Caritas-Sozialstation begrüßte Vorsitzender Pfarrer Hannes Lorenz die Vertreter der Kirchenverwaltungen und der Krankenpflegevereine aus dem Altlandkreis Nabburg im Jugendwerk. Hier konnten im großzügig bestuhlten Saal die Corona-Abstandsregeln eingehalten werden. Sein besonderes Willkommen galt Dr. Robert Seitz, Leiter der sozialen Dienste im Caritasverband der Diözese als Vertretung des Bischofs.

In seinem geistlichen Vorwort griff Pfarrer Lorenz das Gleichnis vom Senfkorn auf. Das kleinste aller Samenkörner wächst zum großen Baum in dessen Zweigen die Vögel nisten. "Das Senfkorn Sozialstation Nabburg blüht, wächst und gedeiht", freut sich der Vorsitzende. Sie stehe für Hoffnung und Zuversicht in einer schwierigen Zeit dank eines hoch motivierten Pflegeteams und professioneller Leitung.

Zum Protokoll der letzten Mitgliederversammlung gab es keine Rückfragen. Die Jahresrechnung 2019 der Station war durch das Büro Solidaris-Revisions GmbH aus Würzburg geprüft worden. Es gab keinerlei Beanstandungen. Mitarbeiter Markus Brüggemann trug das Prüfungsergebnis vor und bestätigte den Anwesenden: "Die Station schrieb 2019 schwarze Zahlen. Sie hat eine sehr gute Finanzstruktur und verfügt über ein gutes Polster, um Zahlungsschwankungen auszugleichen".

Der von Geschäftsführer Gerhard Eilers vorgestellte Haushaltsplan 2020 mit Einnahmen und Ausgaben von knapp zwei Millionen Euro wurde von den Mitgliedern und den Vertretern der Kirchenstiftungen einstimmig angenommen.

Eilers gab einen kurzen Rückblick zur Personalentwicklung. Über 56 Mitarbeiter verrichten ihren Dienst an über 370 Patienten im Altlandkreis Nabburg auch auf dem abgelegensten Dorf mit großer Sorgfalt und Zuverlässigkeit. Die Tendenz ist steigend. Daher suche die Station dringend Pflegekräfte gegen tarifgebundene Bezahlung.

Zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie stellte Vorsitzender Pfarrer Hannes Lorenz fest: "Wir hatten bisher sehr viel Glück, Es ist kein Mitarbeiter erkrankt." Sein Dank galt in diesem Zusammenhang nicht nur Geschäftsführer Eilers und Pflegedienstleiterin Kerstin Neidl. Es sei dafür das verantwortungsbewusste Handeln des gesamten Teams der Sozialstation ausschlaggebend. Zum Ende gab es noch zwei Terminbekanntgaben: 14. Oktober Krankensalbungsgottesdienst in Schwarzenfeld und 12. Dezember Patientenadventfeier im Jugendwerk.

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