27.09.2020 - 09:27 Uhr
NabburgOberpfalz

Segen für neue Dienstfahrzeuge der Caritas

Die Mitarbeiter der Caritas-Sozialstation Nabburg betreuen mittlerweile rund 400 Patienten im Gebiet des Altlandkreises Nabburg. Durch die stetig wachsende Zahl ist es dringend erforderlich, den Fuhrpark zu erweitern.

Den Segen für die vier neuen Einsatzfahrzeuge der Caritas-Sozialstation Nabburg spendete Vorsitzender Pfarrer Hannes Lorenz (rechts) Corona-bedingt im kleinen Kreis der Vorstandschaft und im Beisein von Geschäftsführer Gerhard Eilers (Dritter von rechts) sowie Pflegedienstleiterin Kerstin Neidl (Vierte von links).
von Sepp FerstlProfil

Zu Beginn der Vorstandssitzung der Caritas-Sozialstation Nabburg segnete Pfarrer Hannes Lorenz vier neue Autos. Diese Aufstockung des Fuhrparks war notwendig aufgrund der mittlerweile rund 400 Patienten, die täglich in ambulanter Pflege und Hauswirtschaft zu versorgen sind. Die Bitte um Segen, so der Vorsitzende, gelte darum nicht zuerst den Autos selbst, sondern auch den Mitarbeitern sowie den vielen pflegebedürftigen Menschen, zu denen sie hinaus fahren ins Gebiet des Altlandkreises Nabburg.

Der Blick auf die jetzt 16 Fahrzeuge macht deutlich, dass die Caritas-Sozialstation in den vergangenen sechs Jahren unaufhörlich gewachsen ist. Dies sei nur möglich geworden, so Vorsitzender Lorenz, weil das Team mit derzeit 60 Angestellten – davon 32 in der Pflege und 18 in der Hauswirtschaft – so qualifizierte und gute Arbeit leiste. Wie in den zurückliegenden Jahren auch, sei es den Verantwortlichen ein Anliegen, für alle da zu sein, die anrufen oder anklopfen, um Hilfe und Pflege für ihre Angehörigen zu erhalten. "Wenn es die Situation nur irgendwie erlaubt, möchten wir niemanden ablehnen!", so Lorenz.

Neue Heimat für die Sozialstation

Aus diesem Grund sind die neuen Autos gleichzeitig "Werbeträger", denn die Caritas-Sozialstation sucht weiterhin neues Personal. Auch Helfer in der Pflege sind gesucht. Die Sozialstation übernimmt die Kosten für den Ausbildungskurs und beabsichtigt, eine "Junge Elterntour" einzurichten, mit der jungen Müttern oder Vätern ermöglicht werden soll, ihre Arbeitszeiten besser mit Kindergarten- oder Unterrichtszeiten der Kinder zu vereinbaren.

Im Folgenden der Vorstandssitzung galt es, auf das Ergebnis der vergangenen Monate zu schauen, die vom Corona-Lockdown überschattet waren. Bis auf wenige Wochen, in denen die hauswirtschaftlichen Leistungen eingestellt waren, konnte die Caritas-Sozialstation Nabburg die ambulante Pflege aller Patienten garantieren und durfte sich gleichzeitig über viele neue Anfragen und damit einen ungebrochenen Zuspruch freuen. Das seien die besten Voraussetzungen für einen optimistischen Blick nach vorn, waren sich die Vorstandsmitglieder zusammen mit Geschäftsführung und Pflegedienstleitung einig.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.