17.09.2020 - 09:15 Uhr
NabburgOberpfalz

Schwierige Badesaison beendet

Nach 73 Badetagen schließt das Freibad in Perschen seine Tore. Die geforderten Hygienemaßnahmen verlangen von den Bediensteten höchsten Einsatz. Dafür dankt der Zweckverband den Mitarbeitern.

Die abgelaufene Badesaison erforderte von den Mitarbeitern des Freibades höchste Anstrengungen. Ständig musste geputzt und desinfiziert werden. Sie haben diese Aufgabe toll gemeistert. Die Bürgermeister Frank Zeitler und Richard Tischler bedankten sich dafür mit einem Geschenk.
von Richard BraunProfil

Lange Zeit stand die Öffnung des Freibades in Perschen in den Sternen. Die geforderten Auflagen wegen der Corona-Pandemie stellten die Verantwortlichen vor schier unlösbare Probleme.

Erst ein gemeinsames Hygienekonzept, das die Bademeister der verschiedenen Freibäder gemeinsam entwickelt haben, brachte die Wende. Anfang Juli durften die ersten Badegäste ihre Bahnen ziehen. „Dies war eine gute und richtige Entscheidung. Bedeutete sie doch ein kleines Stück Normalität“, freute sich Bürgermeister Frank Zeitler über den sehr positiven Zuspruch seitens der Badegäste.

Keine Beanstandungen

Allerdings galten ab diesem Zeitpunkt strenge Auflagen. Nur nach vorheriger Anmeldung durften sich maximal 140 Badegäste für drei Stunden in den Becken aufhalten. Nach jedem Wechsel musste die Anlage gereinigt und desinfiziert werden. Für das Personal bedeutete dies einen sehr hohen Arbeitsaufwand, den es aber in hervorragender Weise gemeisterte. Weder von der Gesundheitsbehörde noch von den Badegästen gab es in dieser Zeit Beanstandungen. Ganz im Gegenteil: Von vielen Badegästen wurde diese tolle Leistung mit einem extra Trinkgeld belohnt.

Dieses Engagement der Mitarbeiter fand zum Saisonende nun auch vom Vorsitzenden des Zweckverbandes Freizeit- und Erholungszentrum Perschen und seinem Stellvertreter hohe Anerkennung. Die Bürgermeister Frank Zeitler und Richard Tischler würdigten am Dienstag, dem letzten Badetag, die Arbeit der Mitarbeiter mit Dankesworten und einem Geschenk.

73 Badetage

Frank Zeitler warf einen kurzen Blick auf die ersten Abschlusszahlen dieser außergewöhnlichen Badesaison. Mit 73 Badetagen war diese Saison 59 Tage kürzer als im Vorjahr. Durchschnittlich besuchten 156 Badegäste pro Tag das Freibad. Der Besuch lag weit hinter den Zahlen des Vorjahres, die eine Höhe von 585 Gästen je Tag erreichten.

Entsprechend niedriger fielen natürlich die Einnahmen aus. Hier hat sich ein Defizit von 116 000 Euro angesammelt, das aber durch einen niedrigeren Wasser- und Gasverbrauch auf 66 000 Euro reduziert werden konnte. „Angesicht der widrigen Umstände sind wir mit der Badesaison zufrieden“, zog der Verbandsvorsitzende ein erstes Resümee.

Eröffnung unter Corona-Bedingungen

Nabburg

Ähnlich sah es auch im Bereich des Campingplatzes aus. Seit 4. Juli konnten auch hier die Camper ihrem Freizeitspaß nachgehen, allerdings unter Einhaltung der Hygieneregeln. „Die Badegäste waren sehr diszipliniert und einsichtig“, so die Erfahrung des Personals. Viele Gäste konnten der Situation sogar Gutes abgewinnen: „ Wegen der geringeren Besucherzahl waren die Becken nicht so voll und man konnte ungestört seine Bahnen schwimmen.“

Für ihr großes Engagement und ihrer erbrachten Mehrarbeit wurde den Mitarbeitern des Freizeit- und Erholungszentrums Perschen mit einem Geschenk gedankt. Die Zweckverbandvorsitzenden Frank Zeitler undRichard Tischler bedankten sich mit je einem Gutschein. Diese erhielten Natalia Gerasimenko, Monika Götz, Hubert Horn, Silvia Jamnek, Lydia Kehl, Roswitha Kick, Volker Liebl, Helga Schuch, Barbara Wagner, Norbert Wurmstein, Maunel Becker und Anna Elisabeth Rauch.

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