17.11.2020 - 15:15 Uhr
NabburgOberpfalz

Aus Nabburger Gymnasium auf dem Weg zur Biologie-Olympiade

Elena Meier (Q12) zeigte am Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg großes Engagement bei der Teilnahme an der ersten Runde zur Auswahl der deutschen Mannschaft für die 32. Internationale Biologie-Olympiade (IBO).
von Externer BeitragProfil

Auch in diesem Schuljahr stellte sich die Schülerin Elena Meier aus der Q 12 des Schmeller-Gymnasiums den Herausforderungen der "32. Internationalen Biologie- Olympiade (IBO)". Sie erhielt die Auszeichnung für die erfolgreiche Teilnahme an der ersten Runde und zur Auswahl bei der deutschen Mannschaft.

Elena Meier qualifizierte sich wie in den beiden Vorjahren mit einer sehr guten Leistung für die zweite Runde. Mit 50 von maximal 60 zu erreichenden Punkten errang sie unter 1493 Teilnehmern den 554 Platz bundesweit.

Schulleiter Christian Schwab überreichte eine Urkunde und bedankte sich für ihr Engagement bei der Teilnahme an diesem anspruchsvollen Wettbewerb. Gemeinsam mit dem Betreuungslehrer Michael Sontheim wünschte er Elena Meier für die zweite Runde viel Erfolg.

Am IBO-Wettbewerb können alle Jugendlichen, die im Jahr der IBO eine weiterführende Schule besuchen, teilnehmen. In der Regel sind es Schüler der Sekundarstufe II, die nicht älter als 20 Jahre sind.

In der ersten Runde der IBO müssen vier offen gestellte Aufgaben aus allen Bereichen der Biologie bearbeitet werden. Die anspruchsvollen Aufgaben  dürfen mit Fachliteratur zu Hause bewältigt werden. Praktische Anteile, wie die Auswertung von Experimenten, werden auch abverlangt. Für die Qualifikation zur zweiten Runde muss man nicht alle Aufgaben richtig gelöst haben. Die Aufgaben liegen über dem Niveau des Schulstoffes der elften und zwölften Jahrgangsstufe.

In der zweiten Runde wird Elena Meier in zwei Zeitstunden 30 anspruchsvolle Aufgaben als Multiple-Choice-Fragen (MC) und etwa sechs komplexe Aufgaben aus den Bereichen Anatomie und Physiologie von Tier und Mensch, Cytologie, Genetik und Evolution, Botanik, Ökologie, Systematik und Verhalten lösen. Diese Verteilung entspricht nicht den Lehrplaninhalten, sondern dem IBO-Reglement. Die Anforderungen in der dritten Runde der IBO steigen erneut, besonders im Hinblick auf die Praxis. In einem theoretischen Teil müssen 80 Aufgaben als MC-Fragen und bis zu 16 komplexe Aufgaben bearbeitet werden und zwar in vier Zeitstunden. Im praktischen Bereich durchlaufen einzelne Schüler drei Labore (entspricht drei Gebieten der Biologie) mit bis zu drei Aufgaben je 75 min am IPN in Kiel.

In der vierten Runde muss eine komplexe mehrstündige praktische Aufgabe auf der Basis theoretischen Wissens (in Form einer Studienarbeit) gelöst werden. 10 komplexe theoretische Aufgaben aus allen Bereichen der Biologie und weitere praktische Laboraufgaben mit je drei Zeitstunden werden bearbeitet. Daneben findet für jeden einzelnen Schüler ein integratives Auswahlverfahren der Studienstiftung statt, und zwar auf der Basis eines mündlichen Seminars.

Die Internationale Biologieolympiade (IBO) wurde 1989 von sechs Nationen gegründet und im Jahre 1990 zum ersten Mal ausgetragen. Sie ist ein jährlich wiederkehrender Schülerwettbewerb, der der Förderung biologisch interessierter und talentierter Schüler insbesondere der Sekundarstufe II dient. Der Wettbewerb wird auf nationaler und internationaler Ebene vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. Die internationale Biologie-Olympiade findet im Sommer 2021 in Lissabon (Portugal) statt.

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