03.05.2019 - 11:07 Uhr
NabburgOberpfalz

Freie Fahrt für neue Betriebe

Die Ohmstraße ist fertig. Jetzt können die Unternehmen im "Industriegebiet Sauerzapfstraße Ost" loslegen. Alle terrassenartig angelegten Grundstücke sind verkauft.

Die Stadt hat das Ihrige getan und das „Industriegebiet Sauerzapfstraße Ost“ erschlossen. Die Ohmstraße gaben Ulrich Süß, VG Nabburg, Bauleiter Wolfgang Vetter, Ingenieurbüro Weiß, Bürgermeister Armin Schärtl, Prokurist Winfried Legl, Ingenieurbüro Weiß, Georg Schießl, Firma Schulz, Helmut Seebauer junior, Firma Seebauer und Bauleiter Michael Reng, Firma Seebauer, (von links) frei.
von Irma Held Kontakt Profil

Bei der offiziellen Freigabe am Donnerstag freuten sich die Beteiligten über die komplikationslose Umsetzung, in die auch Wasserwarte und Bauhof eingebunden waren. Die Ohmstraße erschließt von der Sauerzapfstraße abzweigend das neue Industriegebiet. Treibende Kräfte für die Erweiterung waren nach den Worten von Bürgermeister Armin Schärtl und Ulrich Süß von der Stadtverwaltung die Firmen Süß, Weiß und Hofstetter. Alle drei wollen erweitern. Auch die acht neuen Parzellen sind verkauft, an Existenzgründer oder bisherige Garagenfirmen, wie Armin Schärtl in Anspielung auf Apple und Microsoft junge Unternehmen nennt.

Ebene Flächen

Die Gesamtfläche beläuft sich auf 39 500 Quadratmeter. Die erschlossenen Grundstücke haben eine Fläche von 34 400 Quadratmeter, wovon die acht neuen auf eine Fläche von insgesamt 21 850 Quadratmeter kommen. Bauleiter Wolfgang Vetter vom Ingenieurbüro Weiß aus Neunburg v. Wald beschreibt die Besonderheit der Erschließung. Das neue Industriegebiet liegt in einer Hanglage, weshalb die einzelnen Parzellen terrassenartig in das Gelände profiliert wurden.

Deshalb gebe es keinen Bodenüberschuss, weil er an anderer Stelle sofort wieder gebraucht wurde. Jeder Unternehmer wolle ebene Grundstücke bebauen. Das Areal ist an die Gasversorgung angeschlossen. Die Telekom verlegte bereits Leerrohre für Glasfaser. Ein Retensionsteich und eine Flutmulde wurden ebenfalls geschaffen.

Baubeginn war am 28. September vergangenen Jahres. Die Abnahme erfolgte am 2. Mai unmittelbar vor der Freigabe. Definitv gearbeitet wurde abzüglich dreimonatiger Winterpause fünf Monate. Die Arbeiten in der Tiefe erledigte die Firma Seebauer aus Girnitz bei Schwarzhofen im vorigen Jahr. Heuer stellte sie die Straßenoberfläche fertig. Mit rund 620 000 Euro erhielt die Firma Seebauer als billigster von elf Bietern den Zuschlag. Das starke Interesse an der Maßnahme führte Vetter auf das große Bauzeitfenster zurück, wodurch sich die Firmen die Arbeiten gut einteilen konnten.

In Abstimmung mit dem Landkreis wurde parallel der Einmündungsbereich in der Sauerzapfstraße (Kreisstraße) mit ausgebaut. 700 000 Euro gab die Stadt für den Grunderwerb im "Industriegebiet Sauerzapfstraße Ost" und die entsprechenden Nebenkosten aus, nannte Süß weitere Zahlen. Inzwischen, ließen Schärtl und Süß wissen, laufen bereits wieder Grundstücksverhandlungen.

Weitere Verhandlungen

Zwischen der A 93 und der Neusather Straße bei Naab-Beton soll Platz für weitere Ansiedlungen geschaffen werden. In diesem Bereich gebe es wiederum auch erweiterungswillige Unternehmen. Dieses Gebiet soll noch ein paar Hausnummern größer werden. Die Rede ist von 80 000 Quadratmetern Industriefläche. Die Verhandlungen, so Süß, mit Eigentümern seien oft langwierig, denn die Stadt müsse Tauschflächen anbieten können. Zugleich sei auch für Ausgleichsflächen zu sorgen.

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