22.10.2021 - 10:40 Uhr
MitterteichOberpfalz

Stadt Mitterteich setzt auf zweckmäßige und zügige Sanierung der Eishalle

Die Stadt Mitterteich hält am Ziel fest, dass der Betrieb in der Eishalle zu Beginn des kommenden Jahres wieder startet. Bei einer Baustellenbegehung gab es nun nähere Informationen zum Stand der Sanierung.

Im Zuge der Sanierung des Eishallen-Daches wurde im Inneren des Gebäudes ein Fangnetz zum Schutz der Arbeiter aufgehängt.
von Josef RosnerProfil

Über zwei Stunden lang war der Stadtrat kürzlich unterwegs, um sich an mehreren Stationen über den Stand von Baumaßnahmen zu informieren. Nach dem Besuch in der Grundschule ging es in die Eishalle und ins Historische Rathaus.

"Wir mussten einfach zuschlagen, wir durften da nicht warten", verteidigte Bürgermeister Stefan Grillmeier erneut die Entscheidung des Stadtrats, aufgrund einer hohen Förderung noch heuer in die Sanierung der Eishalle einzusteigen. Bekanntlich fließen 2,052 Millionen Euro an Zuschüssen. Für die Ertüchtigung des Daches, der Heizung, der Lüftung und der Elektrotechnik wurden Gesamtkosten von 2,3 Millionen Euro berechnet.

Großflächiges Fangnetz

Axel Kraus vom Bauamt der VG Mitterteich sprach von einer zweckmäßigen Dachsanierung und betonte: "Wir verzichten auf jegliche Schnörkel, auch um Kosten zu sparen." Er verwies auf das Aufstellen eines Krans in den vergangenen Tagen im Zuge der Dachdeckerarbeiten. Im Inneren der Halle wurde zum Schutz der Arbeiter ein großflächiges Fangnetz installiert. Kraus zeigte sich zuversichtlich, dass die Maßnahmen zügig verlaufen und am 7. Januar 2022 der Sportbetrieb wie geplant starten kann. Noch vor Weihnachten sollen die Arbeiten zum Herstellen der Eisfläche beginnen.

Bürgermeister Stefan Grillmeier wies auf die hohe Bedeutung der Halle für Eisstockschützen, Eisläufer und Eishockeyspieler hin und dankte für deren Verständnis. Ein Thema beim Rundgang war auch die Außenbande, die je nach Fördermöglichkeiten entweder saniert oder neu gebaut wird. Darüber liefen noch Gespräche, wie es hieß.

Beim Historischen Rathaus ging Bauamtsleiter Thomas Grillmeier auf den aktuellen Stand ein. An der Fassade werden aktuell Risse geschlossen, ehe eine neue Farbe aufgetragen wird. Das Gebäude werde sich künftig cremefarben präsentieren. Möglichst noch heuer soll das Gerüst abgebaut werden.

Kein Glockenspiel

Bürgermeister Stefan Grillmeier verwies auf den Glockenturm, in dem eine Glocke mit 50 Zentimetern Durchmesser künftig bei festlichen Anlässen läuten werde. Auf den Einbau eines Glockenspiels wurde verzichtet, nachdem auch die Denkmalschutzbehörde davon abgeraten habe. Im Inneren stehen der Einbau der Fensterbänke und die Verlegung des Granitbelags in der zukünftigen Tourist-Info an. Bürgermeister Grillmeier stellte in Aussicht, dass im Außenbereich vor der Tourist-Info Bänke aufgestellt werden, wo Touristen und Wartende eine kurze Rast einlegen können. Im Sitzungssaal wurde inzwischen eine Bretterverschalung an der Decke angebracht. Nun folgt der Einbau einer Akustikdecke.

Stefan Grillmeier lobte die Arbeit der beauftragten Handwerksfirmen und betonte, dass insbesondere die Zimmerer bei der Sanierung des Dachstuhls eine "erstklassige Leistung" erbracht hätten. Der Abschluss des Projekts ist nun für das Frühjahr 2022 anvisiert. Die Stadt rechnet damit, dass rund 80 Prozent der Gesamtkosten von aktuell 2,6 Millionen Euro durch Zuschüsse abgedeckt werden können.

Die Bauarbeiten an der Grundschule Mitterteich steuern auf das Ende zu

Mitterteich

"Wir verzichten auf jegliche Schnörkel, um Kosten zu sparen."

Axel Kraus vom Bauamt der VG Mitterteich zur Sanierung der Eishalle

 

 

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