14.07.2021 - 12:03 Uhr
MitterteichOberpfalz

Parkflächen und Bushäuschen: Stadt Mitterteich soll handeln

Handlungsbedarf an mehreren Stellen sahen einige Stadträte jetzt im Mitterteicher Bauausschuss: Ins Visier gerieten Parkflächen und ein Buswartehäuschen. Genehmigt hat das Gremium auch sieben Baugesuche.

Sichtbehinderungen durch parkende Autos beim Abbiegen vom Siedlungsweg (rechts) in die Fockenfelder Straße (links) in Pleußen kritisierte Manfred Sommer (SPD).
von Josef RosnerProfil

In Mitterteich wird weiterhin eifrig gebaut. Sieben Anträge standen jetzt wieder auf der Tagesordnung der jüngsten Bauausschusssitzung. Anschließend wurden beim Punkt „Wünsche und Anregungen“ einige Probleme angesprochen.

Sperrzeichen verblichen

Gerhard Greim (SPD) verwies auf den Parkplatz am Unteren Markt, der direkt an den Zebrastreifen beim Historischen Rathaus angrenzt. Dieser war mit Rücksicht auf Fußgänger vor längerer Zeit gesperrt worden – doch das aufgemalte Sperrzeichen sei inzwischen nicht mehr erkennbar. Greim vermutete eine Folge des Wetters. „Das Sperrkreuz sollte wieder aufgemalt und erneuert werden“, so seine Forderung. Bürgermeister Stefan Grillmeier sicherte zu, dass man sich darum kümmern werde.

Sichtbehinderung

Manfred Sommer (SPD) machte auf die Parkplatz-Reihe unterhalb der ehemaligen Sparkasse an der Fockenfelder Straße in Pleußen aufmerksam. Autofahrern, die aus dem Siedlungsweg in die vorfahrtsberechtigte Fockenfelder Straße einbiegen wollen, werde durch parkende Autos oftmals der Blick versperrt, wie Anwohner berichteten. Sommer bat zu prüfen, ob es möglich wäre, einen oder zwei Parkplätze aufzulösen, um die Verkehrssituation zu entschärfen. Sonja Gleißner (Freie Wähler) bestätigte die Ausführungen Sommers.

Bürgermeister Stefan Grillmeier kündigte an, dass das Bauamt der Stadt die Situation vor Ort prüfen werde. Allerdings machte er deutlich, dass das Sperren von Parkplätzen bei betroffenen Anwohnern wohl nicht gerne gesehen werde.

Desolater Zustand

Weiter kritisierte Manfred Sommer bei der ehemaligen Sparkasse in Pleußen auch den desolaten Zustand des Bushäuschens und forderte möglichst zügig Abhilfe. „Wir haben in Pleußen wieder mehr Kinder, die täglich das Buswartehäuschen nutzen“, gab Sommer zu bedenken.

Bürgermeister Grillmeier wusste von dem Problem. Mit Fördermitteln für eine Neuanschaffung sei aber erst 2024 im Zuge der Dorferneuerung zu rechnen. Grillmeier bat daher noch um etwas Geduld. Prüfen wolle die Stadt zur Überbrückung bis dahin aber ein paar Verbesserungsmaßnahmen.

Den schlechten Zustand eines unbewohnten Anwesens am Johannisplatz in Mitterteich monierte Heribert Hegen (Wählergemeinschaft Zukunft). Problematisch erscheine vor allem der rückwärtige Bereich. Erneut forderte Bürgermeister Stefan Grillmeier dazu auf, derartige Anfragen direkt an die Verwaltung zu richten. Der Stadt sei das Thema bekannt, so Grillmeier. Das Gebäude befinde sich in Privateigentum, Sicherungsmaßnahmen seien derzeit nicht vorgesehen.

Für die sieben Bauanträge gab es einstimmig grünes Licht. Auf dem Schott-Gelände soll ein neuer Treppenturm am Rohrbüro entstehen. „Das Gebäude ist von außen nicht einsehbar“, informierte Bürgermeister Grillmeier dazu. Beabsichtigt sei eine bessere Erreichbarkeit der Geschosse. Am Glasmacherring sollen ein Einfamilienwohnhaus mit Doppelgarage sowie ein Bungalow mit Doppelgarage errichtet werden. In der Kurt-Schumacher-Straße soll ein Wohnhaus um drei Schleppgauben ergänzt werden, in der Großbüchlberger Straße ist der Neubau eines Carports mit innenliegender Motorradgarage vorgesehen. Geplant sind auch die Errichtung einer Doppelgarage „Am Bienapfel“ und der Anbau eines Wintergartens am Cheddletonring.

Verkehrsthemen rückten auch im Stadtrat in den Blick

Mitterteich
In keinem guten Zustand befindet sich das Buswartehäuschen im unteren Dorf in Pleußen. Manfred Sommer (SPD) bat um einen zügigen Ersatz.
Verblichen ist das Sperrzeichen auf diesem ehemaligen Parkplatz beim Zebrastreifen am Unteren Markt in Mitterteich. Auf den Hinweis von Gerhard Greim (SPD) will die Stadt schnell reagieren.

"Wir haben in Pleußen wieder mehr Kinder, die täglich das Buswartehäuschen nutzen."

Manfred Sommer (SPD)

 

 

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