30.09.2020 - 11:52 Uhr
MitterteichOberpfalz

Mehrgenerationenhaus eine wichtige Begegnungsstätte: AWO dankt der Stadt Mitterteich

Ein klares Bekenntnis zum Mehrgenerationenhaus (MGH) Mitterteich hat kürzlich der Stadtrat abgegeben. Der Träger der Einrichtung, die Arbeiterwohlfahrt, bedankte sich jetzt für die Unterstützung und wies dabei auch auf ein neues Angebot an.

AWO-Kreisvorsitzender Edwin Ulrich (rechts) bedankte sich bei einem Gespräch mit Bürgermeister Stefan Grillmeier im Marktcafé für die Unterstützung der Stadt Mitterteich beim Betrieb des Mehrgenerationenhauses. Dabei wiesen Ulrich und Sonja Haberkorn vom MGH-Team auch auf die neuen Frühstücksangebote hin. Bei der Verkostung einiger Leckereien wurde gemeinsam auf die Zukunft des Hauses angestoßen.
von Josef RosnerProfil

Einstimmig hatte der Stadtrat vor einigen Wochen beschlossen, dass sich die Stadt auch in den kommenden Jahren mit 10 000 Euro jährlich (Eigenanteil durch Zuschüsse 5000 Euro) an der Finanzierung des Mehrgenerationenhauses beteiligt. Damit wurde die Grundlage geschaffen, dass es für die Einrichtung weiterhin Mittel aus dem bis 2028 verlängerten Bundesförderprogramm gibt. Dieses sieht eine Festbetragsfinanzierung von bis zu 40 000 Euro pro Jahr vor. Der Kreisverband der AWO, seit 2015 Träger des Hauses, lud deshalb nun ins Marktcafé ein, um der Stadt Danke zu sagen.

Das Mehrgenerationenhaus war kürzlich Thema im Stadtrat

Mitterteich

AWO-Kreisvorsitzender Edwin Ulrich würdigte Bürgermeister Stefan Grillmeier für dessen Einsatz für die Zukunft des Mehrgenerationenhauses. Die Einrichtung sei eine wichtige Begegnungsstätte für Jung und Alt. Ulrich hob die stets enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt hervor.

Im Mehrgenerationenhaus sind derzeit Sonja Haberkorn und Renate Krieglsteine als fest angestellte Mitarbeiterinnen tätig. Hinzu kommen laut Ulrich zehn ehrenamtliche Kräfte, die sich aktiv mit einbrächten. Das Marktcafé im Mehrgenerationenhaus ist als Offener Treff dienstags, donnerstags sowie sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Im Angebot sind an den Nachmittagen selbst gebackene Kuchen und Torten, freitags gibt es Frühstücksmöglichkeiten. Ein neues Frühstücksangebot steht ab 11. Oktober einmal im Monat sonntags von 9 bis 11.30 Uhr im Programm. Zur Wahl stehen ein Bayerisches Frühstück, ein Schlemmerfrühstück und ein Sportlerfrühstück.

Nähere Informationen zum jeweiligen Umfang und den Preisen gibt es unter Telefon 09633/918 623. Bestellungen werden unter dieser Nummer immer bis spätestens Donnerstag, 17 Uhr, angenommen. Das Büro des Hauses ist jeweils montags, dienstags und Freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr besetzt.

AWO bietet "Rundum-sorglos-Paket"

Bürgermeister Stefan Grillmeier machte erneut deutlich, dass die Stadt zum Mehrgenerationenhaus und zur Arbeiterwohlfahrt stehe. "Miteinander, füreinander und zueinander - das Mehrgenerationenhaus ist ein Haus zum Verweilen", so der Bürgermeister. Die AWO sei wichtig für die Stadt und nicht mehr wegzudenken. "Die AWO bietet uns mit ihren vielfältigen Dienstleistungen ein Rundum-sorglos-Paket", sagte Grillmeier und ergänzte: "Die AWO bleibt für die Stadt erster Ansprechpartner in sozialen Fragen." Der Bürgermeister gab zu bedenken, dass die Arbeiterwohlfahrt gerade in Corona-Zeiten Herausragendes leiste. Ein besonderer Dank dafür galt AWO-Geschäftsführerin Angelika Würner mit ihrem Team.

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