24.09.2021 - 14:03 Uhr
MitterteichOberpfalz

Engstelle in der Vorstadt in Mitterteich soll bald Geschichte sein

Die Engstelle beim ehemaligen Buchka-Haus in der Vorstadt in Mitterteich sorgt seit längerem immer wieder für Verkehrsbehinderungen und kritische Nachfragen. Bald soll das Baugerüst an der Fahrbahn Geschichte sein.

Spätestens Ende Oktober soll das Baugerüst am ehemaligen Buchka-Haus in der Vorstadt in Mitterteich verschwunden sein.
von Josef RosnerProfil

Vielen Verkehrsteilnehmern ist die Engstelle in der Vorstadt seit langem ein Dorn im Auge. Wegen eines Baugerüsts am ehemaligen Buchka-Haus, das bis zur Fahrbahn reicht, kommt es dort immer wieder kurzzeitig zu Behinderungen. Damit soll bald Schluss sein.

Im Juli hatte es zur Restdauer der Bauarbeiten auch eine Anfrage im Stadtrat gegeben. Dazu hatte Bürgermeister Stefan Grillmeier auf eine Aussage des Projektträgers, der Kreisvereinigung Lebenshilfe, verwiesen, wonach die Arbeiten an der Straßenseite Mitte Juli beendet sein sollten. Seitdem sind wiederum zwei Monate vergangen. Jetzt gab es bei einem Ortstermin aktuelle Informationen.

"Bis Ende Oktober soll das Baugerüst verschwinden", erklärte Lebenshilfe-Geschäftsführer Berthold Kellner. Bis dahin sollen die Bauarbeiten an der Außenfassade des Gebäudes abgeschlossen sein. Bekanntlich sollen im ehemaligen Buchka-Haus drei barrierefreie Appartements für Menschen mit Behinderung entstehen. Die Bauarbeiten begannen im Juni vergangenen Jahres, das Richtfest konnte im November gefeiert werden. Doch nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie sei es zu zeitlichen Verzögerungen bei dem Projekt gekommen.

Schwierige Suche nach Firmen

So sei es schwierig gewesen, wegen der großen Nachfrage Firmen zu finden, die noch Kapazitäten frei hatten oder nicht zu teuer waren. Am Ende sei man aber erfolgreich gewesen - man habe sogar ausschließlich heimische Unternehmen für die Aufträge gewinnen können. Ein weiterer Grund für die Bauverzögerungen waren laut Kellner Schwierigkeiten mit dem Strom- und dem Telefonanschluss. "Das war wahrlich kein Vergnügen", räumte Kellner ein.

Architekt Michael Lang-Scharli informierte, dass im Außenbereich des Gebäudes derzeit der Vollwärmeschutz angebracht werde, danach werde der Putz folgen. Er zeigte sich optimistisch, dass die noch ausstehenden Arbeiten zügig über die Bühne gehen können.

Bitte um Verständnis und Geduld

Bürgermeister Stefan Grillmeier zeigte sich froh über den Fortgang der Arbeiten. Die Anwohner und Verkehrsteilnehmer bat er um Verständnis und auch noch um etwas Geduld bis zum Verschwinden des Gerüstes. Der Bürgermeister verhehlte nicht, dass es schon viele Beschwerden wegen der Engstelle gegeben habe.

Glücklich zeigte sich Berthold Kellner, dass trotz aller Umstände der Kostenrahmen in Höhe von 650 000 Euro eingehalten werden könne. Mit Jahresbeginn 2022 sollen die Wohnungen bezogen werden können.

Der Einzelhandel in Mitterteich im Blickpunkt

Mitterteich
Lebenshilfe-Geschäftsführer Berthold Kellner, Bürgermeister Stefan Grillmeier und Architekt Michael Lang-Scharli (von links) informierten jetzt über den aktuellen Stand beim Sanierungsprojekt in der Vorstadt.

"Das war wahrlich kein Vergnügen."

Lebenshilfe-Geschäftsführer Berthold Kellner zu Schwierigkeiten mit dem Strom- und Telefonanschluss

 

 

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