11.12.2019 - 15:52 Uhr
MarktredwitzOberpfalz

Neue Leiterin, neue Ausbildung

Xenia Kugler übernimmt die Leitung der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Fichtelgebirge in Marktredwitz. Sie bringt langjährige Erfahrung und viele neue Ideen mit.

Oberbürgermeister Oliver Weigel begrüßte die neue Schulleiterin Xenia Kugler an der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Fichtelgebirge.
von Externer BeitragProfil

Seit Mitte November steht die Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Fichtelgebirge unter neuer Führung. Xenia Kugler kommt vom Sana-Klinikum Hof und leitete dort zuletzt die Berufsfachschule für Krankenpflege und Kinderkrankenpflege sowie das Fort- und Weiterbildungsinstitut. "Wir freuen uns, mit Xenia Kugler eine erfahrene Schulleitung gewonnen zu haben", erläutert Alexander Meyer, stellvertretender Geschäftsführer am Klinikum Fichtelgebirge: "Mit ihr sind wir gut für die Zukunft aufgestellt."

Die diplomierte Berufspädagogin mit langjähriger Expertise in der Schulleitung sieht sich gemeinsam mit ihrem Team gut gerüstet für die anstehenden großen Aufgaben. Im kommenden Jahr startet bundesweit die neue generalistische Pflegeausbildung. "Die Pflegeausbildung musste attraktiver und zukunftsfähiger gemacht werden, um flexibel auf die Veränderungen im Gesundheitssystem reagieren zu können" beschreibt Xenia Kugler einen der Gründe für die Ausbildungsreform. Die Ausbildungen für die Kranken-, die Kinderkranken- und die Altenpflege werden ab dem nächsten Jahr nicht mehr als gesonderte Berufsabschlüsse angeboten. Stattdessen werden ab 2020 nur noch Pflegefachfrauen und -männer mit unterschiedlichen Vertiefungsschwerpunkten ausgebildet.

Digitalisierung

Die neue Ausbildung ist kompetenzorientiert und fördert lebenslanges Lernen, heißt es in einer Pressemitteilung des Klinikums. Daher will Xenia Kugler die Zusammenarbeit innerhalb des Klinikums und mit den externen Kooperationspartnern deutlich ausbauen und vertiefen. Auch die Digitalisierung und der geplante Schulneubau in Marktredwitz seien ihr ein sehr wichtiges Anliegen. Insgesamt sollen all diese Maßnahmen die Attraktivität der Ausbildung zum Pflegefachmann beziehungsweise zur Pflegefachfrau steigern. Sie ist überzeugt, dass die Reform ein Gewinn für die Pflege und ein wichtiger Schritt in die Professionalisierung ist. "Die Pflegeausbildung muss im Grunde völlig neu gedacht werden. Im neuen Lehrplan liegt ein besonders großer Fokus auf den praktischen Fähigkeiten. Die Ausbildung teilt sich in abwechselnde Blöcke zwischen 2100 Stunden Theorie und 2500 Stunden praktischer Ausbildung."

Außerdem strebt Kugler eine Ausweitung des Fort- und Weiterbildungsangebots an. "Die Ausbildung ist zunächst universell und EU-weit gültig. Die Schüler werden in den drei Jahren auf einen Einsatz in allen Arbeitsfeldern der Pflege vorbereitet. Es kann aber ein Schwerpunkt gesetzt werden."

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