28.07.2021 - 14:43 Uhr
MarktredwitzOberpfalz

Metropolregion ehrt Birgit Seelbinder

Die Metropolregion Nürnberg hat die frühere Marktredwitzer Oberbürgermeisterin für ihre grenzübergreifende Arbeit ausgezeichnet. Sie sei eine „Sprecherin für Europa“.

Altoberbürgermeisterin Birgit Seelbinder erhielt den Award der Metropolregion Nürnberg. Das Foto zeigt sie mit den beiden Vorsitzenden Johann Kalb (links) und Klaus Wübbenhorst.
von FPHSProfil

Birgit Seelbinder freut sich über die höchste Auszeichnung der Metropolregion Nürnberg. Gewürdigt wurde ihr grenzüberschreitendes Wirken.

Es war die 38. Ratssitzung, zu der sich die Mitglieder der Metropolregion Nürnberg in Ansbach trafen. Ratsvorsitzender Johann Kalb, Landrat des Landkreises Bamberg, hieß dazu eine Reihe von ausgeschiedenen Mitgliedern willkommen. Zusammen mit dem Wirtschaftsvorsitzenden Klaus Wübbenhorst zeichnete er drei ehemalige Kollegen mit dem Metropolregion-Award aus. Neben Seelbinder wurden Günther Beckstein und Gerd Geismann, Altbürgermeister von Sulzbach-Rosenberg, mit der höchsten Ehrenbezeichnung der Region für ihre Arbeit in den vergangenen Jahren bedacht.

Seelbinder stehe wie keine andere für die europäische Zusammenarbeit, sagte der Vorsitzende. Als Gründungsmitglied der Metropolregion und Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft Bayern der Euregio Egrensis bekleide sie seit 2016 das Amt einer „Sprecherin für Europa“ in der Metropolregion.

Neben ihrem Einsatz für das grenzüberschreitende Verständnis, für das Miteinander und für kulturellen und touristischen Austausch mit dem Nachbarn Tschechien engagiere sie sich für den Ausbau der verkehrlichen Infrastruktur. Wübbenhorst nannte hier besonders die Elektrifizierung der Schienenverbindung Nürnberg-Marktredwitz/Eger/Hof/Reichenbach und die Straßenverbindung der A 70/B 303/E 6 bis Prag.

Geehrt wurden auch mehrere ausgeschiedene Mitglieder. Darunter der frühere Oberbürgermeister von Nürnberg, Ulrich Maly, Brigitte Merk-Erbe, Ex-OB von Bayreuth, ihr Weidener Kollege Kurt Seggewiß, der Hofer Alt-OB Harald Fichtner und Franz Stahl, Bürgermeister von Tirschenreuth.

Im Rahmen der Sitzung verabschiedeten die Mitglieder zudem eine Charta für Nachhaltigkeit. Damit bekennt sich die Region zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen und den 17 darin formulierten Zielen für eine nachhaltige Entwicklung. „Unser Handeln hat nicht nur regionale, sondern auch globale Auswirkungen“, erklärte der Ratsvorsitzende.

Einige Projekte in der Region zeigten, dass es gute Voraussetzungen gebe. Kalb nannte als Beispiel einen regionalen Klimafonds sowie die Wasserstoffprojekte in Wunsiedel.

Wasserstoff soll die Energiewende in Nordostbayern voranbringen

Wunsiedel

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.