11.06.2021 - 15:27 Uhr
Lintach bei FreudenbergOberpfalz

Verbindungsstraße zwischen Raigering und Lintach wird endlich ausgebaut

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Darauf haben die Autofahrer aus Richtung Freudenberg und Lintach seit vielen Jahren gewartet: Im Herbst sollen die Arbeiten für den Ausbau der Staatsstraße nach Amberg beginnen.

Die Verbindungsstraße zwischen Raigering und Lintach wird nun endlich ausgebaut.
von uscProfil

Bürgermeister Alwin Märkl und vielen Verkehrsteilnehmern aus der Gemeinde Freudenberg und dem östlichen Landkreis fällt ein Stein vom Herzen, denn jetzt gibt es grünes Licht für den Ausbau der etwa zwei Kilometer langen, arg kurvigen Staatsstraße 2399 von Lintach Richtung Raigering. Baudirektor Stefan Noll erläuterte dem Bürgermeister und dem in der Sache engagierten Landtagsabgeordneten Harald Schwartz vor Ort das Vorhaben.

„Landtagsabgeordneter Harald Schwartz ist mir in dieser Sache lange schon auf den Füßen gestanden“, räumte Baudirektor Stefan Noll, Abteilungsleiter für den Landkreis Amberg-Sulzbach, bei der Vorstellung des Ausbauvorhabens im Beisein von Bürgermeister Märkl in Lintach schmunzelnd ein. „Es waren lange, zähe Grunderwerbsverhandlungen. Dank des nun geglückten erfolgreichen Abschlusses und der damit einhergehenden Planungen können wir endlich die Ausschreibung der Bauleistungen für die Erneuerung dieses rund zwei Kilometer langen Abschnitts starten“, berichtete Noll. Nach ersten Berechnungen belaufen sich die Kosten auf voraussichtlich drei Millionen Euro.

Die Staatsstraße 2399 stellt nach Bewertung des Staatlichen Bauamts eine wichtige Verkehrsverbindung vom Oberzentrum Amberg in den östlichen Teil des Landkreises Amberg-Sulzbach dar. Im Abschnitt zwischen Lintach und Raigering (Ortsteil Büchsenham) weist die Straße einen verbrauchten Zustand auf, der eine Erneuerung notwendig macht, so das Bauamt. Es bezeichnet den Verlauf als völlig unzureichend und unstetig, die Linienführung als teils sehr kleinteilig.

Wie Baudirektor Noll beim Ortsterin Lintach weiter ausführte, sind nach Beurteilung der Behörde die Verkehrsverhältnisse aufgrund der engen Kurven, des schmalen Verkehrsraums, der ständig wechselnden Neigungen sowie des verbrauchten Fahrbahnzustandes unzureichend. Die im gesamten Abschnitt nicht frostsicher ausgebaute Staatsstraße weist nach Angaben Nolls derzeit eine befestigte Fahrbahnbreite von teils nur fünf Meter auf. Die Bauarbeiten sollen nach Mitteilung des Bauamts noch heuer im Herbst starten und in der ersten Jahreshälfte 2022 abgeschlossen werden.

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Freudenberg

„Es gab in der Angelegenheit etliche Kontakte“, berichtete Landtagsabgeordneter Schwartz. So habe man auch Gespräche dahingehen geführt, welche Projekte im Landkreis Priorität haben sollten. Letztendlich sei das Lintacher Vorhaben durch Umschichtung im Staatshaushalt möglich geworden, freute sich Schwartz. Für Bürgermeister Alwin Märkl geht mit dem Straßenausbau ein lang gehegter Wunsch der Bevölkerung in Erfüllung. Dafür sprach er dem Bauamt und dem Abgeordneten seinen Dank aus.

 

 

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