28.07.2021 - 15:07 Uhr
KulmainOberpfalz

Ralf Menzel geht beim Wanderverein Kulmain weiter voran

Der neue Vorstand des Wandervereins Kulmain mit Bürgermeister Günter Kopp (links) und Vorsitzendem Ralf Menzel (Vierter von links). Neu im Gremium ist Alexander Busch als Beisitzer (Sechster von rechts).
von Kurt ScharfProfil

Dem Wanderverein stehen weitere Investitionen ins Haus. Um die geplanten Maßnahmen wird sich ein neuer Vorstand kümmern.

In der von Bürgermeister Günter Kopp geleiteten Wahl bestätigten die Mitglieder Ralf Menzel einstimmig als Vorsitzenden. Sein Stellvertreter bleibt Werner Sollfrank, Kurt Scharf ist weiter Schriftführer. Nachfolger des verstorbenen Hermann Brany, der fast 40 Jahre die Kasse führte, ist Rüdiger Veigl. Beisitzer für die nächsten 3 Jahre sind Robert Schraml, Heinrich Pöllath, Christa Brilla, Walburga Menzel, Alfons Scherle und neu Alexander Busch. Die Kasse dürfen weiterhin Peter Busch und Daniel Scharf.

Laut Vorsitzendem Ralf Menzel gehören dem Verein derzeit 57 Mitglieder an. Wegen Corona seien die die normalen Vereinsaktivitäten sehr stark eingeschränkt und die Waldseehütte monatelang geschlossen gewesen. 2019 fanden 10 Monatsversammlungen statt, 2020 waren es 6. Festbesuche stattete man vor zwei Jahren den Maibaumfreunden Lenau, dem Pfingstfest der Feuerwehr Kulmain und dem CSU-Waldseefest ab. Ein großer Arbeitseinsatz rund um die Waldseehütte stand auch auf dem Programm, ebenso das Johannisfeuer, „Hüttewirteessen“, die Weihnachtsfeier im Gasthaus Dumler in Neusorg, der Preisschafkopf am Faschingssonntag und der Besuch des Schäferhundevereins.

2020 war das einzige Beisammensein das „Hüttewirteessen“. Wegen der damals hohen Inzidenzwerte fielen Weihnachtsfeier und Preisschafkopf. Heuer hatte das Landratsamt das interne Abbrennen des Johannisfeuers genehmigt.

Ralf Menzel bedankte sich bei den treuen Mitgliedern und bei den Hüttenwirten für ihre Dienste und Einsätze sowie bei allen fleißigen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen und zur Bewältigung des Jahresgeschehens sowie bei den Arbeitseinsätzen rund um die Waldseehütte beigetragen haben.

Rüdiger Veigl berichtete für 2019 und 2020 von kleinen Jahresüberschüssen und einem stabilen Kassenbestand, was Revisor Daniel Scharf bestätigte. Ein großes Loch in die Vereinskasse habe die Anschaffung der Elektroheizung geschaffen, berichtete Ralf Menzel. Er begründete die kostenintensive Maßnahme mit den Auflagen, die eine Überholung der alten Gasheizung nach sich gezogen hätte. An geplanten Baumaßnahmen nannte der Redner unter anderem die Stützmauer zum Kellereingang, der mit großen Betonsteinen gesichert werden soll. Hohe Priorität hat die Ersatzbeschaffung des veralteten Stromzählerkastens. Weiter sind der Einbau eines neuen Bodenbelags sowie die Erneuerung der Stahltüre zum Lager notwendig.

Die alte Satzung, die aus den Gründerjahren des Vereins hervorging, war in manchen Teilen veraltet und hielt nicht mehr den Anforderungen der Gemeinnützigkeit stand. Schriftführer Kurt Scharf las den neuen Satzungsentwurf vor, arbeitete Änderungswünsche ein und ließ über jeden Paragrafen abstimmen. Die neue Satzung kann jetzt beim Registergericht und Finanzamt eingereicht werden.

Bürgermeister Günter Kopp, blickte in seinem Grußwort zurück auf die großen Wandertage, die bleibende Eindrücke und Erlebnisse hinterlassen haben.Die Waldseehütte und deren Umfeld befänden sich immer in einen sauberen und ordentlichen Zustand, lobte der Rathauschef. Besonderer Dank galt Vorsitzendem Ralf Menzel und dem restlichen Vorstand sowie allen Mitgliedern, besonders den rührigen Frauen, für die Unterstützung.

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