27.07.2021 - 14:53 Uhr
Kötzersdorf bei KemnathOberpfalz

Musikanten haben während der Corona-Pandemie nichts verlernt

Werner Matt, Herbert Diesner und Rudolf Fink (von llinks) spielten gemeinsam eine flotte Polka.
von Josef ZaglmannProfil

Seit 14. März 2020 habe man sich nicht mehr zum Wirtshaussingen treffen können, bedauerte Monika Fink. Umso mehr freute sie sich am Sonntagnachmittag im Landgasthof Busch in Kötzersdorf, einige ihrer Wirtshausmusikanten begrüßen zu können. "Gott sei Dank ist kein Musikant, kein Sänger und keine Sängerin aus unserem Kreis an Corona verstorben", betonte sie.

Allerdings war dieses Treffen kein Wirtshaussingen im gewohnten Stil. Coronabedingt durfte nicht gesungen, sondern nur musiziert werden. Aber ein kleines Ständchen zum 90. Geburtstag von Anna Schönfelder aus Immenreuth gab es doch. "Seit über 20 Jahren kommt sie zu jedem Wirtshaussingen" wusste Fink. Die Musikanten waren froh, endlich wieder mit ihren Instrumenten aufspielen zu können. Gekommen waren die Akkordeonspieler Manfred Döllinger, Werner Matt und Christine Geyer aus Grafenwöhr. Die Vorsitzende des Musikvereins "Klingende Töne" war zum ersten Mal dabei.

Herbert Diesner begleitete die Musikstücke auf seiner Gitarre. Siegried Zaus spielte auf seiner Geige beliebte Operettenmelodien. Rudolf Fink, seine Gattin Monika, und Martin Kimich hatten ihre Steirische Harmonika mitgebracht. Nach Abschluss seines Studiums des Forstingenieurwesens in Weihenstephan habe er wieder mehr Zeit für die Musik, freute sich der Kulmainer.

Das nächste Wirtshaussingen ist am 15. August (Mariä Himmelfahrt) um 14.30 Uhr im Landgasthof Busch in Kötzersdorf.

Siegfried Zaus, Christine Geyer, Herbert Diesner, Werner Matt, Rudolf Fink und Martin Kimich (von links) spielten gemeinsam auf.
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