Vorbildlicher Zusammenhalt in Kleinklenau

Rund 140 000 Euro hat die Dorferneuerung von Kleinklenau gekostet. Die Maßnahme hat auch den guten Zusammenhalt in der Ortschaft verdeutlicht.

Bürgermeister Franz Stahl (links) zollte der Kleinklenauer Dorfgemeinschaft großen Respekt für ihren Zusammenhalt und die erbachten Eigenleistungen.
von Konrad RosnerProfil

Mit einer offiziellen Feier wurde am Sonntagnachmittag der Abschluss der Ortsgestaltung von Kleinklenau gefeiert. Die Gesamtkosten für die komplette Dorferneuerung beliefen sich auf eine Investitionssumme von rund 140 000 Euro. Bürgermeister Franz Stahl dankte ganz besonders den Einwohnern, die mit enorm viel Eigenleistung einen erheblichen Beitrag geleistet hätten. Dadurch seien rund 6000 Euro eingespart worden.

Grundsätzlich stellte der Bürgermeister zunächst die Vorzüge auf dem Land fest: „Hier wird das Leben gestaltet.“ Es habe damit eine ganz besondere Qualität. Man schätze die Gemeinschaft und betone das Ehrenamt. „Das Leben auf dem Dorf ist halt noch in Ordnung“, so Franz Stahl. Er erinnerte daran, dass die Dorfgemeinschaft Kleinklenau 2018 mit Kreisfachberater Harald Schlöger Kontakt aufgenommen habe, um mögliche Planungen mit ihm zu besprechen. Das Stadtbauamt habe dann federführend die Planung, die Taktung der Arbeiten und die Umsetzung des gesamten Konzeptes übernommen.

Neue LED-Beleuchtung

Kleinklenau wurde mit einer neuen LED-Straßenbeleuchtung ausgestattet, die sowohl durch ihre antike, als auch durch ihre moderne Bauart sofort ins Auge steche. Diese Investition betrage 45 000 Euro, wobei sich die Stadt durch das Umrüsten auf LED künftig jährlich 80 Prozent der bisherigen Betriebskosten sparen werde. Das Bushäuschen, das in einer Kurve gefährlich platziert war, wurde abgerissen. Ein Neues wurde an einer anderen Stelle errichtet und mit einer Straßenbeleuchtung ausgestattet. „Das ist der neue Treffpunkt in Kleinklenau – regengeschützt“, sagte der Bürgermeister. Der neue Dorfplatz sei nun die Hauptattraktion, in Zukunft der Treffpunkt für Wanderer, Radler und der Dorfgemeinschaft. Die zwei Segmente bilden eine Sitzbank und ein Brunnen aus Granit sowie ein Pavillon zum Schutz vor der Sonne oder als Unterstellmöglichkeit bei Regen.

Im Pavillon soll 2020 die Dorfgeschichte präsentiert werden, die die Kleinklenauer derzeit selbst erstellen. Die Gesamtkosten für den Dorfplatz beliefen sich auf rund 35 000 Euro. Des weiteren wurde die Entwässerung verbessert, was mit rund 50 000 Euro zu Buche schlug.

Guter Zusammenhalt

Stadtrat Hans Gmeiner dankte in seiner kurzen Rede der Dorfgemeinschaft für den Zusammenhalt und für die erbrachten Eigenleistungen. "Ihr haltet hier zusammen wie Pech und Schwefel." Er zollte auch der Stadt Dank für die Unterstützung. Dann gab Bürgermeister Franz Stahl mit dem Kommando "Wasser Marsch" den Start für den neuen Dorfbrunnen. Im Anschluss waren alle Beteiligten zu Kaffee und Kuchen oder Gegrilltem eingeladen.

Stahls abschließender Dank galt der Ortsteilgemeinschaft Kleinklenau, seiner "rechten Hand", Stadtrat Hans Gmeiner, Martin Mayerhöfer sowie der Familie Schneider für eine Baumspende auf der neu gebauten Verkehrsinsel.

Die Katze, die dringend Streicheleinheiten brauchte, lenkte den Bürgermeister bei seiner Rede ab.
"Wasser marsch": Bürgermeister Franz Stahl setzte den Dorfbrunnen in Bewegung.
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