28.04.2021 - 12:51 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Viele Bauanträge in Kirchenthumbach

Die April-Sitzung des Grundstücks- und Bauausschusses Kirchenthumbach ist geprägt von Anträgen und Anfragen. Es geht ums das Thema "Bauen".

Bürgermeister Jürgen Kürzinger.
von Petra LettnerProfil

Auf der Tagesordnung des Kirchenthumbacher Bauausschusses standen dieses Mal nur Bauvoranfragen und Bauanträge: Im Sandbrunnen III möchte eine Familie ein Wohnhaus mit Doppelgarage errichten. Das Gremium sprach dem Antragsteller für den Bauantrag sowie die Befreiung des rechtlich genehmigten Bebauungsplanes hinsichtlich Dachneigung, Geschosshöhe und Wandhöhe sein Einvernehmen aus. In Neuzirkendorf soll ebenfalls ein neues Wohnhaus entstehen, und die Firma Opel, Fliesen und Naturstein, möchte ihre bestehende Lagerhalle um 9 mal 30 Meter erweitern. Dafür erhielt sie nun einstimmig das gemeindliche Einvernehmen.

Für Tagmanns gab es ebenfalls eine Bauvoranfrage. Dort soll am Ortsrand ein Einfamilienwohnhaus mit Garage entstehen. Eine weitere Bauvoranfrage gab es für die Ortschaft Sassenreuth. Hier möchte ein Bewohner eine Werkstatt/Maschinenhalle mit einem Wohnhaus errichten. Auch hier gab es von Seiten der Markträte einstimmig grünes Licht. Entscheiden wird es allerdings das Landratsamt, da das Grundstück außerhalb der Ortschaft liegt.

Beim Punkt "Wünsche und Anträge" erklärte Bürgermeister Jürgen Kürzinger, dass zwei weitere Bauanträge in digitaler Form beim Landratsamt eingegangen sind. Die Bauanträge für Burggrub und Sandbrunnen IV erhielten ebenfalls das gemeindliche Einvernehmen. Josef Schreglmann (CSU) erinnerte zudem an das eingestellte Geld für Straßensanierungen im Haushalt 2021. Hier sollte man die Prioritätenliste abarbeiten und Besichtigung, Ausschreibung und Vergabe zügig einplanen. Einheitliches Kopfnicken der Ratsmitglieder veranlasste Bürgermeister Jürgen Kürzinger, das nun in die Wege zu leiten.

"Hört sich verrückt an, ist aber vielleicht eine Idee", begann Daniel Götz (CWG) mit seinen Ausführungen. Er habe gelesen, dass in Holland ein Spielplatz im Regenrückhaltebecken gebaut wurde. Da die Regenrückhaltebecken viel Baufläche für sich einnehmen und ganz selten mit Wasser befüllt sind, besteht vielleicht auch in Deutschland die Möglichkeit, das miteinander zu kombinieren, meinte er. Bei der Planung des nächsten Baugebietes könnte man diesen Gedanken vielleicht bei den Planern ansprechen, regte er an.

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