06.12.2019 - 09:14 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

50 Cent pro Einwohner

In der Jahresabschlusssitzung fassen die Marktgemeinderäte noch einige Beschlüsse. Über einen dürfte sich vor allem die Seniorengemeinschaft "Generation Hand in Hand".

von Redaktion ONETZProfil

In der Jahresabschlusssitzung hat der Marktgemeinderat im Eilzugtempo seine Tagesordnung abgearbeitet, wobei die zu fassenden Beschlüsse im Grunde als „reine Formsache“ bezeichnet werden können. Dem Gremium lag ein Antrag der Seniorengemeinschaft "Generation Hand in Hand" (GeHiH) zur Kostenbeteiligung für weitere drei Jahre vor. Der GeHiH mit Sitz in Eschenbach wird auf einstimmigen Beschluss des Gremiums für weitere drei Jahre (2020 bis 2022) ein gemeindlicher Zuschuss von 50 Cent je Einwohner gewährt. Aus dem Antrag der Seniorengemeinschaft ging hervor, dass der Wegfall des Zuschusses des Freistaates Bayern kompensiert werden müsse. Dennoch sei es erfreulich, nachdem ein Restbetrag der Förderung des Projektes durch das Bayerische Sozialministerium nicht abgerufen wurde, ergab eine entsprechende Nachfrage, dass die restliche Fördersumme auch im kommenden Jahr noch abgerufen werden könne.

In einem Gespräch mit Landrat Andreas Meier signalisierte dieser, dass eine Ausweitung der seniorenfreundlichen Einrichtung auf dem gesamten Landkreis Neustadt an der Waldnaab vorstellbar ist. Ergänzend zu dem Antrag gab Marktgemeinderat Heribert Lassner (SPD) als Seniorenbeauftragter der Kommune einen kurzen Bericht über die Arbeit der seniorenfreundliche Einrichtung, die auch von Bürgern der Marktgemeinde in Anspruch genommen wird.

Befürwortet wurde auch die Ergänzung zum Verfahren des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) im Kooperationsraum Vierstädtedreieck. Nach dem Wortlaut der Ergänzung werde die „Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) durch das Amt für ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz unterstützt und begleitet, damit die Gemeinden, die sich freiwillig zusammenschließen, um gemeinsam eine zukunftsorientierte und lebenswerte Region zu gestalten. Ziel ist es, ökonomische, ökologische und soziale Projekte gemeindeübergreifend zu planen und umzusetzen. Zur konkreten Umsetzung von Projekten, Maßnahmen und Aktionen aus dem vorliegenden Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept können Verfahren, Vorhaben und Initiativen der Ländlichen Entwicklung gefördert werden“. Durch den CWG-Fraktionssprecher Jürgen Geyer wurde aus dem Ergänzungswortlaut „soziale Projekte“ aufgegriffen und nahm Bezug auf die Arbeit der Seniorengemeinschaft Hand in Hand. Nach seinen Worten sollte zum ILEK-Verfahren für diese soziale Einrichtung ein Förderantrag gestellt werden. Dies fand im Gremium Zustimmung und kam überein, in der nächsten Marktgemeinderatssitzung über einen entsprechenden Antrag zu entscheiden.

Die Berufung von Albrecht Heimberg als Wahlleiter und Eckhard Wiltsch als dessen Stellvertreter bei der Kommunalwahl am 15. März kommenden Jahres erfolgte einstimmig. Die Jahresabschlusssitzung nahm Bürgermeister Jürgen Kürzinger zum Anlass für einen kurzen Jahresrückblick. Nach seinen Worten wurden zahlreiche „harte Punkte“ abgearbeitet, wo gemeinsam immer eine Lösung gefunden wurde. Er zollte den Marktgemeinderäten seinen Dank für die konstruktive Zusammenarbeit, verbunden mit einem Geschenk für ein weiteres Jahr ehrenamtliche Arbeit. Seine Dankesworte waren zudem auch an die Mitarbeiter der Verwaltung gerichtet.

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