Neuer Spielplatz im Kirchenlaibacher Hopfengarten lässt keine Kinderwünsche offen

Nicht nur die Mädchen und Buben, auch die Erwachsenen freuten sich über die Eröffnung des Spielplatzes im Baugebiet Hopfengarten. Pfarrer Sven Grillmeier spendete den Segen für die Anlage.
von Autor HAIProfil

Feuertaufe für den neuen Kinderspielplatz - mit kirchlichem Segen und Kinderprogramm wurden im Baugebiet Hopfengarten die Kinderspielgeräte, Sitzgruppen und das Gelände ihrer Bestimmung übergeben.

Die Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie die Pfadfinder sorgten für ein vierstündiges Rahmenprogramm. So konnten sich die Kinder beim Zielspritzen versuchen, Fahrten im Feuerwehrauto unternehmen und bei einer Übung der Jugendfeuerwehr zusehen. Bei den Jungpfadfindern gab es Glitzertatoos und Basteln wiederverwendbarer Wasserbomben aus Topfschwämmen. Erstmals in der Gemeinde war das neu angeschaffte Fußball-Dart des Kreisjugendrings Bayreuth aufgebaut. Feuerwehr und Soldatenkameradschaft übernahmen das Catering.

"Die Kinder sind der Spiegel einer Gemeinde", sagte Pfarrer Sven Grillmeier. Umso wichtiger sei es, dass sich die Kommune das Wohl des Nachwuchses auf die Fahnen schreibe. Mehr denn je sei es nötig, miteinander zu spielen, und sich nicht nur digital, sondern real zu treffen. Im Gebet erflehte er Segen, segnete den Platz und die Spielgeräte und unterzog die Wippschaukel einer Belastungsprobe.

Der Kinderspielplatz ist gleichsam der Schlussbaustein in der Entwicklung des neuen Baugebiets Kirchenlaibach-West. Knapp 50 Bauparzellen waren in den vergangenen vier Jahren aufgrund der günstigen Baulandpreise im Nu vergriffen. Überwiegend junge Familien mit Kindern haben sich angesiedelt. Umso dringender war die Eröffnung des Kinderspielplatzes.

Knapp 30 000 Euro hat die Gemeinde investiert. In Abstimmung mit interessierten Eltern wurden Spielgeräte angeschafft, die genügend Gelegenheit zum Klettern, Toben, Rutschen oder Schwingen bieten. Im Blick auf altersübergreifendes Spiel- und Spaßerlebnis wurde Wert auf eine ausgewogene Zusammensetzung für den Kleinkindbereich und für größere Kinder gelegt. Dazu gehören Rutsche und Sandkastenbereich, Einzel- und Nestschaukel. Die Installation der Seilbahn steht noch aus.

Bürgermeister Christian Porsch verhehlte nicht den großen Aufwand wegen vieler Sicherheitsbestimmungen wie Fallschutzzonen. Entsprechende Aufmessungen und Überplanungen waren nötig. Sein Dank galt insbesondere dem Spielplatzbeauftragten im Bauhof, Andreas Bayer, und Bauamtsmitarbeiter Dominik Busch. Sie haben den Bauablauf und die Organisation übernommen. Da der Bauhof auch Arbeiten übernommen hat, konnten entsprechende Einsparungen erzielt und zusätzliche Anschaffungen ermöglicht werden. Im Kinderspielbereich integriert ist auch eine ansprechend gestaltete Freiflächen. Wert wurde dabei auch auf genügend Sitzgelegenheiten gelegt. Porsch wünschte sich, dass die Spielgeräte möglichst lange halten und dass keine Unfälle passieren.

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