02.07.2019 - 18:15 Uhr
KemnathOberpfalz

Sommer, Silber, Steinzeit

Kriegsspielzeug, Silber und Lebkuchen: Abwechslungsreich präsentiert sich das weitere Jahresprogramm des Kemnather Museums.

Das kam dabei heraus, wenn man die deutschen Kinder "Feldgrau" durch die rosarote Brille betrachten ließ. Beim Kampf ums Überleben im Schützengraben blieb von der spielerisch anerzogenen Lustigkeit bald nichts mehr übrig. Die Ausstellung über "Böses Spielzeug" im Kemnather Museum ist noch bis 28. Juli zu besichtigen. Bild: bjp
von Bernhard PiegsaProfil

Geschichts- und Museumsfreunde aufgepasst: Noch bis Sonntag, 28. Juli, zeigt das Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum in der Alten Fronveste seine Ausstellung "Böses Spielzeug" mit Brett- und Kartenspielen aus Kaiserreich und Nazizeit. Friedlicher geht es in den Sommerferien weiter, wenn der Heimatkundliche Arbeits- und Förderkreis (HAK) ab Sonntag, 4. August, "Schätze aus der Silberkammer" präsentiert: Kunst- und Gebrauchsgegenstände aus edlem Silber, aber auch aus Silberimitaten wie Alpacca oder "Bauernsilber".

Hierfür freut sich die Museumsgruppe über private Leihgaben (siehe Kasten). Am 3. September beteiligt sich der Geschichtsverein am Ferienprogramm der Stadt Kemnath mit einem Steinzeitnachmittag von 14 bis 17 Uhr und einer etwas anderen Musikstunde zwischen Drehorgeln und "Geisterhandklavieren" von 17 bis 18 Uhr.

Bunt wie die Blätter ist das Herbstprogramm: Am Freitag, 4. Oktober, um 19 Uhr blickt Hans Walter aus Kastl im "Musikeum" auf den Dreißigjährigen Krieg im Kemnather Land zurück, und zur "Kemnather Museumsnacht" am 25. Oktober erzählt der Historiker Adrian Roßner ab 18.30 Uhr beim Lagerfeuer im Museumshof Sagen aus Fichtelgebirge und Steinwald. Ab 6. Dezember stimmt das Museumsteam mit Reminiszenzen an Lebküchner- und Wachsziehergewerbe in Kemnath auf Advent und Weihnacht ein.

Hintergrund:

Sonntags offen

Das Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum, Trautenbergstraße 36, ist sonntags von 14 bis 16 Uhr, am ersten Sonntag des Monats zusätzlich von 10 bis 12 Uhr geöffnet, die Musikautomatenausstellung „Musikeum“ im benachbarten früheren Blumengeschäft Meister am 6. Oktober und 24. November von 14 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Wer Leigaben zu den Ausstellungen „Aus der Silberkammer“ und „Die Kemnather Lebküchner und Wachszieher“ beisteuern möchte, soll sich an Museumsleiter Anton Heindl, Telefon 09642/8481, E-Mail heindl-anton[at]t-online[dot]de, wenden.

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