06.09.2019 - 11:25 Uhr
KemnathOberpfalz

Silberschmied prüft Silberschätzchen

Zum Tag des offenen Denkmals ist auch im Kemnather "Musikeum" was geboten.

Kein "Bares", aber immerhin ein fachkundiges Urteil über Edelmetallgehalt und Reparaturwürdigkeit vorgelegter silberner Raritäten verspricht Silberschmied Markus Tischner, der am Sonntag, 8. September, von 14 bis 16 Uhr im Kemnather "Musikeum" zu Gast ist.
von Bernhard PiegsaProfil

Dem „ewigen Zweiten“ im Wettstreit der Edelmetalle, dem Silber, widmet das Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum seine aktuelle Sonderausstellung „Alles Silber!? Schätze aus der Silberkammer“. Passend hierzu will der Heimatkundliche Arbeits- und Förderkris Kemnath und Umgebung (HAK) auch den diesjährigen Tag des offenen Denkmals „versilbern“.

Gast im „Musikeum“, Trautenbergstraße 30, ist am Sonntag, 8. September, von 14 bis 16 Uhr einer der letzten Silberschmiede der Region: Markus Tischner aus Neustadt an der Waldnaab. Passend zur derzeitigen Ausstellung erklärt er den Museumsgästen den Beruf des Silberschmiedes, seine Werkzeuge, berät bei Fragen zur Reparatur von Silberschmuck und anderen Silbergegenständen und bestimmt auch mittels Säure, ob ein mitgebrachtes vermeintliches „Silberschätzchen“ tatsächlich aus Silber ist. Zudem werden Kaffee und Kuchen gegen Spende angeboten.

Geöffnet ist selbstverständlich auch die benachbarte Fronveste (Trautenbergstraße 36), wo außer der „Silberausstellung“ auch Sonderschauen über das Kemnather Münzwesen von 1623 bis 1921 sowie über „Lebewesen der Vorzeit – die Saurier“ zu besichtigen sind. Der Eintritt ist frei. Nicht zu vergessen: Am Dienstag, 3. September, beteiligt sich der Heimatkundliche Arbeits- und Förderkreis am Ferienprogramm der Stadt Kemnath mit einem Steinzeitnachmittag im Museum von 14 bis 17 Uhr (Information: Hans Bäte, 09642/2371) und einer etwas anderen Musikstunde im „Musikeum“ zwischen Drehorgeln und „Geisterhandklavieren“ von 17 bis 18 Uhr (Information: Anton Heindl, 09642/8481).

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