07.05.2021 - 15:58 Uhr
KemnathOberpfalz

Auch Kemnather Mütter sind wie die Feuerwehr

Vor dem geschmückten Marienaltar dankte Stadtpfarrer Thomas Kraus (links) den Frauenbundmitgliedern Regina Frank, Monika Schreyer-Herr, Anna Haberkorn, Rita Ponnath und Hilde Wolf (von rechts) für die Mitgestaltung des Muttertags-Gottesdienstes.
von Josef ZaglmannProfil

Der Muttertag ist ein Tag zu Ehren der Mütter und der Mutterschaft. Er hat sich seit 1914 in der westlichen Welt etabliert. Im deutschsprachigen Raum und vielen anderen Ländern wird er am zweiten Sonntag im Mai gefeiert.

Zur Feier des Muttertags hatte der Katholische Frauenbund alle Mütter zu einem Gottesdienst in die Stadtpfarrkirche eingeladen. In seiner Predigt verwies Stadtpfarrer Thomas Kraus darauf, dass diese Muttertags-Feier mit dem Gedenktag des heiligen Florian, des Patrons der Feuerwehren, zusammenfalle.

"Mütter sind durchaus mit einer Feuerwehr zu vergleichen", betonte der geistliche Beirat des Kemnather Frauenbundes. Sie seien Tag und Nacht für die Ihren rufbereit. Ihr selbstloser Dienst könne nicht nach Stunden abgerechnet werden. Ihre Berufung sei und bleibe unbezahlbar. Und mit ihrer ausgleichenden Wesensart lösten sie so manches Problem in ihren Familien. Ihr "Löschwasser" und ihr Antrieb sei die Liebe. Mit ihr könnten die Kinder zu reifen und seelisch gesunden Menschen heranwachsen. Wie eine Feuerwehr vor Ort kenne niemand besser als eine Mutter die Familie. Sie wisse um die Gefahren und sei immer besorgt sowie "auf der Wacht." So wie der heilige Florian als Märtyrer den Glauben an Christus bekannt habe, so sind es in der Regel die Mütter und Großmütter, die den Glauben an die Kinder und Enkel weitergeben., erklärte Kraus.

Die Fürbitten trugen Rita Ponnath, Regina Frank, Monika Schreyer-Herr, Anna Haberkorn und Agnes Emerig vor. Rita Ponnath bedankte sich bei allen, die diesen Gottesdienst vorbereitet und gestaltet hatten. Auf den hinteren Tischen standen Blumenstöckchen, die die Mütter mit nach Hause durften.

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